Alles wieder an seinem Platz
Eure Beiträge alle gelesen. Danke für lange Abende auf der Dachterrasse, für mitgebrachten Kartoffelbrei, für ein gebuchtes Pensionszimmer, für bescheuerte Männer auf Fahrrädern, über Schwestern und Gastgeberinnen und für viele andere Geschichten. Ich bin wieder alleine. Nach Instandsetzen des Wohnzimmers, Matratze in den Keller tragen, WC putzen, (weil Luis unter der Brille durchgepinkelt hat), Küche aufräumen, Blumen von Linda arrangieren, auf die Couch gesunken. Erst noch Zeitung gelesen, dann eingeschlafen. Emilia ist um 6.00 Uhr aufgestanden. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie es war, als meine Kinder noch klein waren und ich wie ferngesteuert durch den Tag geisterte. Was war ich müde. Kein Vergleich zu meiner immer wiederkehrenden, heutigen Schlaflosigkeit. Heute war es wie damals. Innerhalb von Sekunden war ich in Morpheus Armen, keine Stunden, gerade so lange um mich erholt daraus zu lösen. Kaffee und Waffeln, die Balkontür sperrangelweit offen, um diese irre Hitze von gestern rauszulassen. Viel passiert heute nicht mehr. Ich mag mich nicht anziehen, nicht rausgehen, nur lesen und heute Abend den Tatort anschauen.
Wahrhaft verdient, die Ruhe nach diesem Programm!