Entfesselte Emotionen

  1. Und wieder schaffe ich es nur vom Handy aus, noch einen kleinen Beitrag zu tippen. Am Wochenende war Gruppenmarathon. Nach der Peergruppe am Freitag, hatten wir am Samstag ein Einladung zum Grillen mit einer Gruppe Kolleginnen. Als der Regen kam, wurde kurzerhand in der winzigen Küche weiter gefeiert. Die Stimmung wurde immer ausgelassener, bis wir am Schluss auf ungefähr 2 qm getanzt und lauthals gesungen haben und das ganze in einem urkomischen Lachanfall mündete, total entfesselt. Im Nachhinein denke ich, dass sich die Emotionen entladen haben, die durch die Coronazeit in jeder von uns aufgestaut waren. Um halb drei ins Bett und am nächste Morgen um 9 schon aufgebrochen zu meiner Kleingruppe nach Dießen. Mit ziemlicher Matschbirne meditiert und versucht spirituelle Gespräche zu führen. Heute ist bei mir die Luft raus. Ich hätte das Bedürfnis 3 Tage zu fasten und mich  innerlich zu reinigen. Zitonenwasser und Selleriesaft würde ich glatt zu mir nehmen, aber gerade nicht verfügbar.

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3 Antworten

  1. Beate sagt:

    Das Bedürfnis nach Askese, wenn davor ausgelassen gefeiert wurde, kenne ich auch gut! Das ist ab und an mal richtig nötig!

  2. Heike sagt:

    „Versucht, spirituelle Gespräche zu führen“ ist herrlich, habe ich noch nie gehört. – Und die schier eskalierte Partystimmung erinnert ja an „Coronaparties“ und Ballermannwahnsinn, wenn auch andere „Klientel“ und unbeabsichtigt, sondern wie davon überfallen. Es wäre eigentlich faszinierend und schön, wenn es nicht so verboten wäre.

  3. Renate sagt:

    Spontan in der Küche abtanzen, wie in alten Zeiten.

    Früh aufstehen, geistreiche Gespräche führen und meditieren ohne einzuschlafen… Bravo!

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