Nierensteine und Patchworkwandern
Nierensteine sind die Ursache der Schmerzen meiner Mutter gewesen. Sie wurde gestern bereits operiert und ich konnte heute mit ihr telefonieren. Die Methode, mit der der Stein aus der Niere herauskommen soll, hab ich noch nie gehört, nämlich mithilfe einer Schiene, über die der Stein in den Harnleiter wandern und ausgeschieden werden soll. Meine Mutter klang sehr orientiert und ganz zuversichtlich am Telefon, hat die Krankenschwestern sehr gelobt, die sich so rührend kümmern. Fürs Erste war ich beruhigt. Ansonsten war der Tag heute ausgefüllt mit einer Wanderung über blühende Wiesen, Wälder und an einem eiskalten klaren Bach, der Leitzach, entlang. Einmal mussten wir den Bach durchschreiten, weil eine Brücke kaputt war. Das alles fand mit unserer reduzierten Patchworkfamilie mit Jaron und Luisa statt. Am Abend noch Tagliatelle mit Lachs-Tomatensoße gekocht und eine etwas gruselige Serie auf Netflix geschaut. Zu mehr waren wir nicht in der Lage. Morgen fährt Jaron wieder. Es ist leichter als sonst mit ihm gewesen. Luisa hat einen guten Einfluss und er ist befreiter, weil er seine Master Arbeit hinter sich hat.
wie gut, dass Du mit Deiner Mutter telefonieren konntest! Durch die Quarantäne ist es für sie sicher noch schwieriger gewesen, im Krankenhaus zu sein, als es ohnehin schon war. Nierensteine- das stelle ich mir sehr schmerzhaft vor! Die Wanderung, die Du beschreibst, kenne ich auch! Sehr idyllisch!
Gott sei Dank fonnte dem Übel gleich auf die Spur gekommen werden! Die Wanderung klingt wie ein Text, zu dem ich kürzlich in Gruppe geschrieben habe. Ich muss dir (oder euch) den mal zeigen. Labsal! Ein Krafttank!
Es werden immer neue Methoden entwickelt. Gott sei Dank!
Deine Mutter wird die Steine dann hoffentlich bald los sein.