Fauler Sonntag

Der Sonntag ist relativ ereignislos. Länger geschlafen, ausführlich gefrühstückt und Zeitung gelesen. Telefoniert. Spaziergang am Flaucher im Regen, geduscht, Tagebuch geschrieben und alte Tagebuchaufzeichnungen gelesen. Die Luft draußen ist herrlich. Ich war nach einer Stunde spazieren schon wieder ganz schön kaputt. Irgendwie bin ich nicht so fit, wie ich es gerne hätte und wie es den Anschein macht. Ich schwanke dazwischen einerseits das Faul sein zuzulassen und zu genießen und andererseits mich deswegen schlecht zu fühlen. Bei mir will das Es rumlümmeln und regressiv konsumieren. Das Über-Ich sagt, ich sollte fleißig sein und sportlich und am besten noch kreativ und produktiv. Kurz hatte ich sogar den Impuls zu malen, aber angesichts fehlender Utensilien hab ich von dem Vorhaben abgelassen.  Wahrscheinlich bleibt es heute bei Kochen, Essen und Fernsehen.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Da können wir uns also die Hände reichen, sind die Eses und die Überichs in guter Gesellschaft.

  2. Renate sagt:

    Alles da was einen guten Sonntag ausmacht. Das Es freut sich, das Über-Ich hat Pause.

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