heute früh war ich die erste Kundin im Ruffini, habe eine Tüte Semmeln und einen Kuchen gekauft und bin damit nach Schliersee gefahren. Frühstück am Balkon, Blick über den See, Beppo, der große schwarze Hund, der gleich zu mir herkommt und hinter den Ohren gekrault werden will. Ob er mich erkannt hat? Claudia und Carlo hatten hier Inder Coronazeit ein anderes Leben als ich in München: Jeden Tag auf einen anderen Berg rauf, Verwaltungsarbeit ja, aber keine Schulklassen, keine Chöre, die Ausflug und Singen verbinden wollen. Aurelia, ihre Tochter war auch da. Sie ist die beste Freundin von Alina und ich mag sie überaus gerne. Sie ist mir von ihrem Wesen her nicht unähnlich, wir sind beide Hans-Dampf-in allen Gassen, was in der Vergangenheit zu viel Stress zwischen den beiden Mädchen geführt hat, weil sich Alina austauschbar gefühlt hat und verletzt war. Heute sagt sie aber, Aurelia soll mal ihre Trauzeugin sein. Nach einem feinen Essen, das Carlo gekocht hat, sind wir weit gegangen, über die Wiesen, durch den Wald, am Bach entlang. Ein Stück weit war es nicht so sehr idyllisch, weil uns viele Läufer entgegen kamen. Ein Marathon?
Mir steigen die Bilder deines 50. Geburtstages auf. Ich glaube, heute wüsste ich die Umgebung mehr zu schätzen. Diese schrecklich vielen Menschen wären mir heute no0ch zuviel. Wie bei Goethes Feuerwerken und wandelnden Gesellschaften.
Die Marathonläufer hab ich auch gesehen. Die Pfifferlinge waren sehr gut.
Mir steigen die Bilder deines 50. Geburtstages auf. Ich glaube, heute wüsste ich die Umgebung mehr zu schätzen. Diese schrecklich vielen Menschen wären mir heute no0ch zuviel. Wie bei Goethes Feuerwerken und wandelnden Gesellschaften.