20-09-14-CoTaBu-Aetas- Schreibgruppe – junge Gäste
Ich sehe, dass wir alle drei es gestern nicht geschafft haben zu bloggen, ich auch nicht vorgestern. Ich war mit Bine eingedeckt. Gerade schrieb sie mir sehr zufrieden von ihrem heutigen Tag. Ich bin nach dem Hospiz zu Aetas geradelt zum Schreiben. Eine Neue war wieder dabei, die zwar wacker schrieb, aber nicht die Schwingungsfähigste zu sein schien. Heute waren wir zu sechst, während die 85-jährige Anna fehlte, die sich letztes Jahr frisch operiert auf Krücken hinschleppte. Corona und die Vorsicht hat sie jetzt ganz im Griff. Mehr als sechs Frauen allerdings wären in diesen Räumen untragbar; Abstand war ausgereizt, Fenster aufgerissen. Ich hatte Kladden dabei, damit teilweise auf dem Schoß geschrieben werden konnte. Das Thema für nächstes Mal hat sich aus zweien der Texte ergeben, die anhand einer Vorstellungsrunde zum eigenen Schlüsselbund entstanden sind. Motivierte Runde. Besonders freut mich eine, die in einer Trauergruppe nicht zum Zug kam, schreibend aber ihren Ausdruck findet. Danach bei Michi angerufen, ob es was zu essen gibt. Zwei sehr junge Menschen sind bei ihm zu Gast, die er Anfang des Jahres in Frankfurt auf der Messe kennengelernt hatte. Michael mag sie sehr und ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie wahnsinnig nett, lustig, kultiviert und inspirierend sie waren. Sie hatten heute gekocht – weil sie sich schwertun, alles von Michael anzunehmen, und so kam ich gerade pünktlich an den gedeckten Tisch. Sprudelnde Unterhaltung, ausgesprochen reizender Abend.
Von deiner Schwester über Aetas bis zu den jungen Gästen, passte alles. Das ist doch mal was!
Das stell ich mir richtig lebhaft vor, du mit Michael und den jungen Menschen. Gleich hätte ich Lust, mehr von denen zu erfahren.