Starnberger See
Schon um 10.00 Uhr war ich in Tutzing und Beate holte mich an der Bahn ab. Gleich in ein Cafe gegangen. Hatten viel zu reden. Beate ist selig mit ihrer neuen Arbeit an Evangelischen Akademie. Es war immer ihr Wunsch etwas zu finden, womit sie sich sehr identifizieren konnte. Zu den Deixlfurter Seen zu gehen schaffte Beate nicht mehr. So gingen wir zusammen ein Stück Richtung Feldafing. Der See lud mich nicht zum schwimmen ein. Es gab einige Unerschrockene die bei bewölktem Himmel und Wind im See waren. Beate drehte nach einer Weile um, ich ging weiter bis Possenhofen. Inzwischen kam die Sonne heraus und der See glänzte und strahlte. Am See entlang zu gehen ist herrlich gewesen. Wir MünchnerInnen haben schon riesiges Glück, solche Schätze vor unserer Haustür zu haben. Wie so oft gab der Fahrer der S-Bahn in Gräfelfing bekannt, dass der Zug ab Pasing bis Ostbahnhof durchfährt. Viele sind am Westkreuz ausgestiegen, so auch ich. Irgendwann kam dann eine zweite Bahn und irgendwann war ich dann zu Hause. Auf dem Weg nach Hause sah ich eine Schachtel mit Büchern. Ich konnte nicht vorbeifahren ohne einen Blick reinzuwerfen. Ich nahm natürlich welche mit. Zu Hause stellte ich fest, dass sie nagelneu waren.
Oh, und wieder verrätst du nicht, um welche Bücher es sich gedreht hat. Ja, „mein Starnberger See“ glitzert besonders schön.
Ja, die Münchner haben es gut, zumindest wenn sie nicht nur aufs Wochenende beschränkt sind für die Ausflüge zum See. Den Weg nach Possenhofen bin ich auch schon öfter gegangen, so schön.