20-09-20-CoTaBu – Dieses Isarparadies und „crazy“ Fabian
Heute hat Michael mich für einen Isarspaziergang Höhe Grünwalder Burg geholt. Kein Riesenmarsch, aber ausgiebig über Stock und Stein, Wurzeln, Sand und weichen Waldboden in guter Gesellschaft mit Fahrradrasern. Hätten wohl beinah Ines getroffen oder Fabian, der den ganzen Tag mit seinem Freund dort herumgeradelt ist? Nach Mittag auseinandergegangen, zwischendurch zwei Bücher verkauft, wieder zusammen gekommen zum Kaffee incl. Anni. Als ich sie zurückbrachte sagte sie, sie habe genug vom Leben und wenn es vorbei sei, dann solle ich ihre Jungs trösten und ihnen das sagen. Heute war ein Krächzen zu hören; sie fragt, was das sei, ich sage: ein Rabe: das ist die Steilvorlage für ein Kindergedicht. Kinderlieder, -gedichte sitzen noch und darüber blüht sie kurzzeitig auf – Abends wusste ich immer noch nicht, was mit Fabian ist. Ich hatte zwei Whatsapps geschickt, ob es besser morgen sei, keine Reaktion. (Handy weg). Dann klingelte es. Über bestimmte Themen gerieten wir uns nach erster Freude sofort in die Haare, wessen Erinnerung ist die „richtige“, wenn sie so divergieren – er platzt gleich. Wir haben die Kurve dann gekriegt und uns gut unterhalten. Da liegen Minenfelder zwischen uns. Sein Freund kam noch vorbei, dessen Schlüssel in Fabians Tasche auftauchte, sodass der bei sich vor verschlossener Tür stand; solche Pannen sind an der Tagesordnung. Jetzt ist Fabian gegangen. Nahm ein paar Tropfen ein, ich frage, was das sei? Es kratze im Hals. Dass das ein Alarmzeichen ist? Wusste er nicht. Übermorgen trifft er Ingo, der macht hoffentlich einen Abstrich. Es war nicht das Glück auf Erden, aber ein Anfang. Es ist, wie es ist…
Kann gut sein, dass wir an der Isar dieselbe Route hatten ohne uns zu treffen. Gut, dass du mit Fabian die Kurve im Gespräch gekriegt hast und euch die erste Mine nicht gleich auseinander gebracht hat.
… sagt die Liebe!