Staunen

Kann man staunen lernen. Jeden Tag 15 Minuten spazieren gehen. Die Hälfte der Teilnehmer sollen wahrnehmen und auf die Umgebung achten und staunen, die andere Hälfte ohne Vorgabe losgehen. Auf den selfies der staunenden Gruppe sah man viel von der Umgebung, sie selbst standen weniger im Mittelpunkt. Ihr Lächeln war zum Ende der Studie zufriedener. Staunen ist eine angenehme Emotion und es zeigt, dass es Größeres gibt als die eigene Person. Diese einfache Intervention kann sich positiv auf das emotionale Befinden auswirken. Bei meinem nächsten Spaziergang versuche ich, wenn ich etwas bemerkenswert finde diese Emotion zu aktivieren. Vielleicht muss es gar nichts bemerkenswertes sein, ein Baum, ein Frosch, Moos, Pilze, Blumen diese kleinen und großen Naturschönheiten sind geschaffen, uns zum Staunen zu bringen. Ich weiß nicht ob ich darüber gestaunt habe, oder ich lediglich begeistert war.

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3 Antworten

  1. Beate sagt:

    zum Staunen gibt es so viel. Wir brauchen nur Innehalten und dieAugen aufmachen. warst Du in einem Seminar?

  2. Heike sagt:

    Wo gab es den Workshop, der das Staunen zum Thema machte? Innerhalb eines Waldbad-Examens? Herrlich, endlich was zu lachen heute. Übrigens ist ein Frosch sehr wohl was Besonderes, ich gäbe einiges darum, mal einem zu begegnen, würde also nicht wenig staunen, wenn mir endlich mal einer begegnet. Beim Singen ist es eine Technik: scheinbar staunend ah und oh zu rufen, um den Gaumen zu weiten und den Ton strömen zu lassen.

  3. Ines sagt:

    Den Artikel in der SZ hab ich auch gelesen. Die Messmethode mit den Selfies fand ich allerdings nicht sehr wissenschaftlich. Trotzdem eine gute Anregung.

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