Wundersocken
Ich sitze mit Heikes Wundersocken vor dem Fernseher und schaue Kulturzeit an. Die Socken obwohl XXL sind dermaßen eng. Sie sollen gegen sämtliche Fußbeschwerden helfen. Nach der Arbeit im Hospiz bin ich zu den Enkeln gegangen. Emilia hat mir die Türe aufgemacht, Luis kam dann auch gleich. Linda schlief im Wohnzimmer, Andy hatte online-meeting. Mit Autos musste ich heute nicht spielen. Von den Schleichtieren fehlte ein Ferkel. Emilia meinte, suchen wäre ein Spiel für Drei. Wir haben das Schweinchen nicht gefunden. Emilia machte dann für Luis eine kleine Brotzeit, einen Apfel in krumme Scheiben geschnitten, mit Zimt, ein halbes Knäckebrot mit Butter und eine Banane. So goldig wie sie das alles ganz alleine zubereitet hat. Rausgegangen mit den Kindern. Lange haben die Zwei auf einer Tischtennisplatte mit einem großen Ball gespielt. Luis hat so herzhaft gelacht, wenn Emilia irgendwelche komischen Sachen sagte. Mir wurde dann recht kalt und ich schlug vor einen der Hügel im Hirschgarten rauf und runter zu laufen. Wir liefen nicht nur einmal und mir wurde warm. Auf dem Weg nach Hause waren da noch ein Klettergerüst, eine Rutsche, viele interessante Dinge und so dauerte es lange bis wir ankamen. Ich bin gleich heimgefahren. Hatte die falschen Schuhe an und hoffe, dass die Socken von Heike ihre Heilkraft entfalten.
An den Socken zweifle ich, alles andere überzeugt zutiefst. Was für Prachtenkel! Köstlich, das Abendessen für Luis, der alle seine Kindergartensorgen vergessen konnte.
Was für Wunder diese Socken bewirken sollen? Ja, die große fürsorgliche Schwester und der friedvolle Luis , ich wünsche mir auch einmal so bezaubernde Enkelkinder.
..und die beiden sind gerne in die Kälte hinaus gegangen? Wundersocken hätte ich auch gerne. in den letzten tagen hatte ich auch oft kalte Fuße