20-10-10-CoTaBu- Ein Nulltag wie oft bei mir nach Überdosen

Die gestrige Überfüllung büße ich heute durch Taten- und Nutzlosigkeit. Es ist kein angenehmes Gammeln, sondern Stillstand ohne Sinn und Ziel. Vormittags mit Michael etwas gesucht und nicht gefunden. Den Resttag allein zu Hause verbracht, frierend, schlummernd; abends ein wenig TV. Seit Tagen begegnet ja der 80. Geburtstag von John Lennon; er kann ohne seinen gewaltsamen Tod im Dezember 1980 nicht gedacht werden. Die Nachricht erreichte mich im Halbschlaf in Berlin in Bines Fabriketage, wo ich besuchsweise mit Klein-Fabian war. Ich kann das heute noch nachspüren. Die Beatles waren längst Geschichte. Ich bringe John Lennon mit unserer Italienzeit und Colle Umberto, also mit Ingo in Verbindung, besonders „woman“, „imagine“ sowieso. – Ich gehe jetzt mit dicken Socken und meinen Büchern ins Bett. Eines, „Zeit mit Gott“, habe ich wieder verkauft, andere eingestellt. Wenn sie für unter einem Euro angeboten werden, obwohl bestens in Schuss und qualitätvoll, bringe ich sie lieber in den Bücherschrank. Etliche lese ich noch an. Kreuz- und Querlesen bringt zwar Überraschungen, aber auch durcheinander – kein Idealzustand. – Für heute schließe ich den Vorhang.

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3 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Ein Tag zum schlafen, lesen und rumgammeln. An die Nachricht von John Lennons Tod kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.

  2. Beate sagt:

    Oh ja, das kenne ich auch: Nach einem Tag, der gefüllt ist mit Begegnungen, Terminen, Nachrichten folgt einer mit einer gewissen Leere. Fühlt sich nicht so toll an, macht aber nichts. Die Nachricht vom Tod von John Lennon erreichte mich in Berlin. Ich saß mit meiner Freundin Charlotte unter einer Trauerweide am Landwehrkanal. Sprachlos saßen wir nebeneinander und das Leben schien urplötzlich schwer

  3. Ines sagt:

    Ja, solche Tage gibt es. Wenn es dazu auch noch regnet, dann ist Herumliegen und Lesen das Beste, was man machen kann. An die Nachricht von dem Tod von John Lennon kann ich mich nicht erinnern. Ich war 14 Jahre und offensichtlich mit anderem beschäftigt.

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