Herbstputztag
Heute war der Tag des großen Herbstputzes. Anscheinend ist Fenster putzen ansteckend. Heike, Bärbel, von meiner früheren Flötengruppe, machten es vor. Erst wollte ich nur das Badefenster putzen, daraus wurde das ganze Bad und sämtliche Fenster. Es sind immerhin sieben Fenster und eine Balkontür. Alle Böden gewischt, abgestaubt, gewaschen und alles getrocknet. Sämtlichen Müll entsorgt. Dann als Belohnung Zeitung auf dem Balkon gelesen. Von den Hartmanns wächst eine riesige Pflanze zu mir herauf. Sie hat kleine, extrem starke Füßchen, die sich am Fallrohr festklammern. Bevor die Blätter vertrocknen und auf meinem Teppuch zerbröseln, schnitt ich dieses Gewächs heute ab. Ein Riesenmüllsack ist es geworden. Jetzt habe ich Rücken und werde mich in die Badewanne, mit dem Badezusatz, Rücken Wohl, legen.
Schade, dass dein Putztag mit Rückenweh endet. Es ist doch immer so ein herrliches Gefühl, wenn das alles gemacht ist und wieder so sauber strahlt. Dann hoffe ich, dass der Badezusatz hilft.
Wie ich aus euren Blogs lerne ist Putzen nichts, was erledigt ist, sondern mir scheint, es kommt bei euch oft vor, öfters als bei mir, kehrt ständig wieder. Liegt in dieser Gewohnheit (siehe Beate!) das Geheimnis? Sich endlich darauf einlassen, das wir wie Sisyphos den Stein den Berg hochrollen müssen und nur verschnaufen dürfen, solange er runterrollt?