Ausflug zum Tegernsee
Corona. Seit einigen Tagen merke ich, dass sie wieder da ist- die allumfassende Informationsflut über den (fast) aktuellen Stand. Nicht, dass nicht schon vorher viel berichtet worden wäre, aber der Ton ist ernster geworden, eindringlicher. Heute Nacht wachte ich davon auf, dass ich zu wenig Luft bekam. Ein schlechter Traum, ich weiß nicht worüber vermischte sich mit den jüngsten Nachrichten. Oh, ich will diese Krankheit nicht bekommen, aber wer will das schon? Der Morgen war dann verregnet und wir saßen lange beim Frühstück, Der Plan, auf die Rotwand zu wandern, ins Wasser gefallen. Am Nachmittag fuhren wir dann doch wenigstens zum Tegernsee. Die Berge, das bunte Laub, das klare Wasser – alles war wie rein gewaschen. Ein Spaziergang am See entlang, das war auch recht schön. Im nächsten Frühjahr will ich mal rund um den Tegernseer laufen. Was sehr erstaunlich war: der 13jährige Amadeo fotografiert viel und macht erstaunlich gute Aufnahmen. Wieder zuhause, setzte er sich an mein Klavier und spielte ein paar Stücke von Händel. Über das für und wider von Impfungen haben wir nicht mehr geredet.
Als es heute morgen regnete, dachte ich mir schon, dass die Bergwanderung entfällt. Aber Tegernsee ist ein guter Ersatz. Der Amadeo scheint ein Überflieger zu sein.
Ja, wer will schon Corona. Eigentlich geht es dabei auch v.a. um andere, andere nicht in Gefahr bringen, andere nicht durch Unachtsamkeit in Quarantäne zwingen. Corona allgegenwärtig. Umso schöner so ein Tag im bunten Herbst. Diese Impfdiskussionen werden immer gleich ideologisch.
Die Tegernseer freuen sich wenn die Münchner kommen. Besser nicht über das Impfen reden, gibt nur schlechte Stimmung.