Besuch, Kürbis und Stau
Um 7.15 Uhr aufgestanden. Mir nützt diese geschenkte Stunde nichts. Vormittag rumgetrödelt, intensiv Radio gehört, einen Spaziergang gemacht und ein paar Dahlien gepflückt. Von einem Riesenefeu an einem Gartenzaun einen Zweig abgerissen. Blumen und Efeu zu Hause nach Ikebanaart gesteckt. Nachmittag kam meine Freundin mit ihrer Bekannten. Kuchen war gut. Durch den Puderzucker war der Boden etwas trockener. Durch Pudding und Kirschen aber saftig genug. Nach dem Kaffee sehr lange spazieren gegangen. Durch die Mondscheinsiedlung und die Angerlohe. Auf zwei großen Feldern liegen Kürbisse in allen Größen und Formen. Sie verfaulen und werden dann untergepflügt. Sieht so schön aus diese orangen Kugeln in der Sonne. Zu Hause Unterhaltung fortgesetzt. Wieder alleine gelesen und mit Micha geappt. Er schickte Fotos von Kolonnen von Autos, die heute das Voralpenland heimsuchten. Für die Bewohner dieser Regionen ist das wirklich eine Heimsuchung.
Dass Kürbisse untergepflügt werden wusste ich nicht. Die Sache mit der Heimsuchung habe ich heute aus Perspektive der Heimsucherin erlebt. Und: so einen Kuchen müssen wir unbedingt einmal zum gemeinsamen Schreiben bei dir bestellen. Dürfen wir?
Ich bin froh, dass ich gestern nicht im Auto auf der Straße war. In deiner Wohnumgebung kann man gut spazieren gehen, vielleicht machen auch mal zusammen einen solchen Gang.