Nachtgedanken

Alina schreibt heute, sie hatte den ersten Tag an der Uni. Ich freue mich so sehr für sie! Ein Leben an der Seite eines Mannes, der bei ihr ist. Und dann starten in ein Studium, das Identität verspricht und sie wachsen läßt. Bessere Startbedingungen kann ich nicht denken. Heute Abend war der letzte mit den Spaniers. Unglaublich, was sich alle mit Jörg erledigen ließ. Wo immer ein Mangel herrschte, Jörg half schnell und unaufgeregt, ihn zu beseitigen.Für mich ein Phänomen. Jedenfalls wird viel gerichtet sein, wenn ich morgen wieder allein in meinen vier Wänden wohne. Mit Jania habe ich gerade dasselbe Thema: Sie will nicht mehr im Kinderzimmer wohnen, sie gestaltet es gerade um. Sirena kauft ihr Bett und Schrank, aber das genügt nicht. All die kleinen Reparaturen, die anstehen- wer erledigt sie? Farbe kaufen, Wände streichen….ich habe gelesen, dass in den jetzigen Coronazeiten die Leute ihr Zuhause gerne verschönern, umgestalten…ein Trost!

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Das hab ich noch nie bewusst gedacht, aber es ist wahr: Studium als Stätte der Identitätsbildung. – Besuch – Reparaturservice inbegriffen – ist praktisch. Und dass zu Coronazeit keine Farben mehr zu bekommen waren hat sich schon am Anfang gezeigt, die Baumärkte müssen quasi leergekauft gewesen sein, Renovierung als Massenphänomen.

  2. Renate sagt:

    So ein praktisch veranlagter Mann wäre ab und zu nicht ohne. Kinderzimmer sind einfach uncool, in einem bestimmten Alter.

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