Allerheiligen und Hörbuch

Ein typisches Allerheiligenwetter. Regen, alles grau in grau. Obwohl ich mich an Allerheiligen mit extremen Temperaturen erinnere. Eva und ich sind mit kurzen Kleidern und Söckchen auf den Friedhof gegangen. Früher kamen einige Geschwister meiner Mutter und unsere Familie an den beiden Gräbern, die wir am Nordfriedhof haben, zusammen. Danach ging es in die Wirtschaft und es war wie bei einem Leichenschmaus, lustig und unterhaltsam. Heute bin ich auf keinen Friedhof gegangen. Vormittag zu einer bisher unbekannten Bäckerei geradelt. Wie so oft in letzter Zeit fing es kräftig an zu regnen, war aber gut präpariert. Eine lange Schlange vor dem Geschäft, über das sogar schon im Radio berichtet wurde. Die Semmeln, zu meinem zweiten Frühstück, waren sehr gut. Nachmittag Hörbuch „Ein wenig Leben“ gehört. Heike und Beate haben das Buch gelesen. Fünf Stunden und ich habe  die erste CD noch nicht zu Ende gehört. Gesamte Hördauer über 30 Stunden und ich weiß nicht ob ich das schaffe. Nicht wegen der Länge des Hörbuches, sondern wegen der Abgründe, die sich auftun und die sich bereits auf der ersten CD langsam abzeichnen.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Ja, „ein wenig Leben“, das war mit das erschütternste Buch, das ich gelesen habe. Abgrundtief erschütternd. Von Beate, die es mir gar nicht von sich aus geliehen hat, weil so schlimm.

  2. Ines sagt:

    Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch lesen werde, vielleicht ist es mir zu belastend. Wie heißt die empfohlene Bäckerei?

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