20-11-10-CoTaBu- Z.n. Flaute – Klangschalenmeditation

Im Hospiz herrscht das Gegenteil von vor Wochen. Die Plätze reichen hinten und vorne nicht. Eine Einrichtung der Barmherzigen Brüder in Straubing drängt. Ich sage, was ich sagen muss; es ist immer auch eine Frage des Verhandelns. Gregor Linnemann würde es ja öfters möglich machen. Gregor sagt, er kennt die Ärztin gar nicht, außerdem habe er sich schon15 Jahre nicht um Aufnahmen gekümmert. Mir verschafft diese manipulative Art Druck, den ich nicht abstreifen kann, dabei ist die Situation gar nicht dramatisch. Niemand ist schlecht versorgt. Andere sind weit länger schon persönlich im Gespräch,  warten in weniger komfortablen Situationen. – Die Praxisgruppen wollte ich wegen kleinem Lockdown absagen, was manche bedauerten; so habe ich mich mit Wenigen als Kleinstgruppe auf einen meditativen Abend geeinigt und Heike R. gefragt, ob sie Lust hätte, eine Klangschalenmeditation anzubieten. Sie stimmte freudig zu, hat den Raum wunderschön hergerichtet; nach Absprache das Totengedenken in ihre „Performance“ mit hineingenommen. Die wohltuenden Klänge haben mich in Träume entführt. Viel hat sich im Kopf, Mund- und Nasenraum getan; mein Gesicht, das sich schon länger angespannt anfühlt, fast wehtut, wurde weich, weit und wohlig. Danach hatten wir alle keine Lust mehr zu Gespräch und sind zufrieden auseinander gegangen. H. war so anmutig in ihrer Rolle.

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Schöne Erfahrung. Das Gesicht so verändert zu empfinden. Die Klangschalenmeditation würde mir auch guttun.

  2. Beate sagt:

    Ich hatte gestern eine ähnliche Erfahrung. Die Logopädin sah mir in der Zoomsitzung die Angespanntheit an und machte mit mir Entspannungsübungen, die mir so sehr halfen! Mein Kiefer entspannte sich, mein ganzes Gesicht. Wären wir uns gegenüber gesessen, wäre das natürlich besser gewesen.

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