Faulsein

Die Bügelwäsche stapelt sich, wie auf dem Tisch die Papiere. Zitronat und Orangeat warten darauf zu Lebkuchen verarbeitet zu werden. Ich bin so faul. Je mehr Zeit ich habe, umso fauler werde ich. Selbst ein Arzttermin nächste Woche ist mir zuviel. Mit doctolib kann man selbst am Samstag Termine canceln, was ich genutzt habe. Wahrscheinlich sind die Kurven meines Biorhythmus unten, oder ich habe einen Übergang. Meine Schwester hält viel mehr davon als ich. Immerhin bin ich gestern und auch heute rausgegangen. Heute lange in der Angerlohe gegangen. An einer Stelle mit vielen hohen Bäumen hat sich der Schmarotzer, Efeu, dermaßen an den Stämmen hochgearbeitet, was wie ein Zauberwald aussieht. Leider hatte ich mein Handy nicht dabei, um ein Foto zu machen. Am Boden soviel Laub, rutschig. Mir kommt vor als hätten wir in diesem Jahr viel mehr Laub, als in den Jahren zuvor. Was mit diesen umweltschädlichen und lauten Laubbläsern weggepustet wird, mitsamt aller Kleinstierchen. Zurück vom Spaziergang immer noch lustlos. SZ gelesen. Plötzlich kam ich in Schwung und fertig sind die Lebkuchen.

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3 Antworten

  1. Beate sagt:

    Mir geht es auch manchmal so, dass nur eins schön ist: Nichts tun! Solche Zeiten muss es auch geben! Wie toll, dass Du die Lebkuchen gebacken hast- Stade Zeit…

  2. Heike sagt:

    Dann war der Übergang in die nächste Biorhythmuskurve also geschafft. Wahnsinn, dass du auch bei Antriebslosigkeit rausgehst. Warst du immer schon so und wird erst durchs Bloggen offenbar?

  3. Ines sagt:

    Interessant, die Theorie mit dem Übergang. Scheint was dran zu sein, wenn man deine Energiekurven anschaut.

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