20-11-22-CoTaBu-Konspirativ: literarisch gesellig mit Schick

Ich blicke auf ein erfülltes WE zurück. Heute ausgeschlafen; nach schmalem Frühstück mit Rücksicht auf geplante Schlemmerei Telefonat mit S., Großhaderner Ex-Kollegin. Nach Überwindung anfänglichen Widerstandes war es lebendig und vertraut, als seien seit dem letzten Treffen nicht drei Jahre vergangen (abgesehen vom Zufall am Wesslinger See). Verabredungsversuche kamen pünktlich zu den Lockdowns oder scheiterten anderweitig. „Streulicht“ gelesen; über Schreibideen nachgesonnen; mit unbändiger Freude dem verbotenen Treffen entgegengeradelt; Forellenaufstrich zu Brötchen; diverse Torten, Luxus-Pralinen und Renates Lebkuchen, Kaffee, Tees und Aperitiv von feinstem Tischgedeck und in eleganten Sitzmöbeln genossen bei schicker Beleuchtung, erst vom weiten Himmel, dann von der Decke. Beates Früchte wochenlanger Werkelei erlebt. Endlich wieder vertraute, leibhaftige Menschen privat! Sehr fein geschrieben miteinander. Daheim im Dunkeln empfangen worden. Küchenbeleuchtung fällt regelmäßig intermittierend aus und ich kümmere mich nicht um eine neue, wobei mein Licht nie leuchten wird wie Beates. Es ist der handgeschnitzte Kürbis von einem Basar – der alte Opa, der das gemacht hat, ist längst gestorben. In mir ist keine Neigung zu Luxus, aber ich nehme ihn wahr und genieße die Ästhetik. Tatort zwecks Gemütlichkeit. Küche aufgeräumt. Gleich nochmal Streulicht im Bett.

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Ich hab es auch sehr schön gefunden, dass wir uns leibhaftig gesehen haben. Alles war so fein und ausgesucht schön. Ich glaube, trotz der Illegalität unseres Treffens, haben wir uns hygienisch einwandfrei verhalten.

  2. Beate sagt:

    ich habe den Nachmittag so sehr genossen! dieser Strauss von Ideen, in die verschiedensten Richtungen. Was auf einen Begriff doch so viele Ideen folgen können!

  3. Renate sagt:

    Du fand es auch so besonders, die tolle Wohnung, der Kuchen, die Pralinen und ganz besonders fand ich unser gemeinsames Sein und unser Schreiben.

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