kurzer Spaziergang

den ganzen Tag schon hatte ich Schmerzen in der Schulter. Dann, beim Yoga, verflüchtigten sie sich. Am Ende der Sitzung waren sie einfach weg. Es ist so unglaublich: da habe ich mich gut ein Jahr lang abgemüht und Yoga war oft schier Folter. Inzwischen fallen mir die Übungen leichter, manchmal freue ich mich über einen kleinen Erfolg. Heute hatte ich nur einen kleinen Spaziergang machen können, weil acht Stunden Arbeit und weniger Stunden Helligkeit keinen großen Spielraum lassen. Ich bin in den alten Friedhof bei der Tengstraße gegangen , in dem ich damals, als ich mit Sirena in der Schellingstraße wohnte, fast täglich war. eute spielten viele Kinder dort, so viele, sehr kleine Kinder, die von ein paar Erzieherinnen betreut wurden. Ich blieb an einer Ecke stehen und beobachtete die Grüppchen. Es war ein friedliches Miteinander, zwischen den verfallenen Gräbern versteckten sich die Kleinen, spielten mit Efeu und anderen Gewächsen, alles ein wenig bizarr.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Schulter ist schrecklich; Yoga, ja, ein Wunderwerk, das jedem seinen Rhythmus lässt! An dem alten Friedhof bin ich mit Friederike und den Kindern auch 1000 Jahre gesessen.

  2. Ines sagt:

    Den Friedhof kenne ich auch sehr gut. Maja hat dort mit 3 Jahren Fahrrad fahren gelernt. Ich bin ein paar Jahre Runde um Runde gejoggt und hab mich Im Sommer auf eine Decke zwischen die Gräber gelegt und gesonnt.

  3. Renate sagt:

    Aus den 70er Jahren kenne ich diesen Friedhof gut, mein Freund wohnte in der Görresstraße. Yoga regelmäßig gemacht bewirkt viel Gutes.

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