Zu verschenken
Ich kann an keiner Schachtel mit der Aufschrift „zu verschenken“ vorbeigehen. Das nette Waffelbuch, das aussieht wie eine Waffel aus einem Waffeleisen, Smoothies & Co., Limo, Spritz und Brause, Asiatische Blitzmenüs und noch ein paar mehr. Die Bücher sind neu oder wurden sehr sorgsam behandelt. Linda hat ein Waffeleisen und Micha liebt Smoothies, deshalb werde ich den Kindern diese Bücher geben. Erst mit dem Rad unterwegs gewesen, mit einer Mütze von Tchibo, mit der meine Ohren zwar warm waren, dafür hat es mich am Hinterkopf gefroren. Zweiter Ausgang zu Fuß. Erst zu DM um etwas umzutauschen. Dann in einen Laden, in dem es viel Ramsch gibt. Für die Kinder buntes Papier und Origamipapier, mit Anleitung, gekauft. Der Scanner an der Kasse ging kaputt und die Kassiererin rief irgendwo an, die Schlange wuchs und wuchs und das Ende vom Lied war, dass sie alle Nummern händisch eintippen musste. So hat mein zweiter Ausgang sehr lange gedauert, denn ich kam ich auch noch an der „zu verschenken“ Schachtel vorbei. Zu Hause gelesen und einen Lupinen-Kaffee getrunken, meine neueste Errungenschaft. Erinnert mich an Carokaffee aus meiner Kindheit.
Was könnte Lupinenkaffee sein? Ist das eine Pflanze? Und dass um dich herum immer klare Linie ist und nichts herumsteht stellt sich mir als liebenswürdigen, aber unerklärlichen Widerspruch zur Sogkraft der Geschenkeschachteln am Wegesrand dar.
Das ist echt ein Widerspruch. Aber du mistest regelmäßig aus, sonst würde es anders bei dir aussehen. Carokaffee hab ich als Kind viel getrunken. Mit viel Milch echt lecker. Lupinenkaffee kenne ich auch nicht.