Fußmarsch
Heute mit Wecker aufgestanden, denn zwischen 8.00 und 9.00 Uhr sollte Heizung und Wasser abgelesen werden. Kurz nach 8.00 Uhr war die Ableserin da. Danach mit dem Rad zum Fahrradladen um den jährlichen TÜV machen zu lassen, der sich wegen Corona so weit in den Herbst hinein verschoben hat. Ich traf Linda und die Kinder. Linda leicht angesäuert, weil Luis überhaupt nicht hört. Er ist extrem unnachgiebig und schrie gestern Mittag eine halbe Stunde weil er das Essen nicht wollte. Nach seinem Anfall hat er drei Teller davon gegessen. Wir sind an der Schlossmauer entlang gegangen. Linda ist zum 3. Orden den Arbeitsvertrag abgeben und ich bin mit den Kindern auf den kleinen Friedhof. Emilia wollte immer die Namen wissen, die auf den Grabsteinen stehen, Luis war von den Weihwasserkesseln angetan. Ich bin dann zu Fuß zur Amalienburgstr. und dann nach Hause. Der Fahrradmensch rief mich an und sagte mir, dass die Felge des Hinterrades nicht mehr lange halten wird, ob er sie austauschen darf. Durfte er, denn wenn die bricht blockiert das Hinterrad und mich schmeißt es. Zu Fuß in das Radlgeschäft gegangen. 200,00 € bezahlt, für Inspektion, neue Kette, neue Bremsbeläge und neue Felge. Das ist mir dieses Rad, dass ich seit 2001 habe, wert.
Für die Inspektion eines Autos gibt man viel mehr aus. Ich find’s gut, dass du für deine Sicherheit sorgst. Es gibt so viele Radler, die bei Dunkelheit ohne Licht fahren. Das stört mich und ist auch für andere gefährlich.
Genau das ist der Punkt: ein Fahrrad, wie auf den Leib geschnitten, lohnt (fast) jede Reparatur. Und zum Brüllen, dass Luis drei Teller isst, nachdem er sich ausgebrüllt hat.
Ja, wenn das Rad dann wieder sicher fährt, rentiert sich die Reparatur auf jedem Fall! Grad bei dem vielen Nebel, den wir in der nächsten Zeit zu erwarten haben, braucht es auch ein sicheres Rad !