An der Würm
Gestern geräumt, ausgemistet und festgestellt, dass ich viel zu viel Zeug habe. Eine Kiste mit Weihnachtsschmuck und Lichterketten für Luzie gepackt. Vielleicht will sie was davon haben. Die Sachen sind wie neu und es wäre schade sie zu entsorgen. Trotz Regen und wenig Motivation habe ich meinen inneren Schweinehund besiegt und bin rausgegangen. Hier noch ein kleiner Umweg und da noch diese Strasse entlang, statt auf direktem Weg nach Hause. So ist es wenn ich mich aufraffe und gehe. Spät, sehr spät ins Bett und heute bis 10.30 Uhr geschlafen. Mittag meine Freundin von der S-Bahn abgeholt und zur Würm gegangen. Der Weg an der Würm entlang Richtung Pasing ist wunderschön. Manche Stellen erinnern mich an japanische Gärten. Zurück über den Untermenzinger Friedhof. Gabi versucht jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen. Heute schaffte sie wesentlich mehr und ich auch. Wenn ich ab und zu mit einer Freundin spazierengehe, ist das wie ein Auftanken in dieser, an Kontakten reduzierten, Zeit. Dafür bin ich dankbar und stelle immer wieder fest, dass ich wenig brauche um glücklich und zufrieden zu sein.
Hätte man früher verstanden, welche Macht die Gewohnheit hat! Offenbar bist du noch ziemlich flexibel und auch bereit, Neues zu etablieren. Sollte Luzie die Lichterketten nicht brauchen, meine sind kaputt und mir graut es vor Dehner oder gar Kölle.
ich bringe sie dir nächste Woche mit, falls Luzie sie nicht will.
Lichterketten bedeuten Budenzauber… sooo schön, nicht nur in der Weihnachtszeit! Der Spazierweg an der Würm entlang – ja, der ist sehr schön. Und man ist nicht so den Massen wie an der Isar ausgesetzt!