Adventskalender
Die Kinder vom Kindergarten abgeholt. Eine junge Mutter hat zu mir gesagt, jetzt werden wir wieder schwitzen. So war es auch. In dieser Garderobe ist es so warm und dann noch mit Maske. Luis hat noch geschlafen und als der Erzieher ihm sagte dass ich da bin, ist er gleich aufgestanden und zu mir gekommen. Luis zieht sich alleine an, nur dauert das so lange, dass ich ihm wieder vorschlug es unten auf der Parkbank zu vollenden. Der Anhänger war so voll, dass kein Kind mehr reinpasste. Wir sind dann das Südliche Schlossrondell entlang gegangen. Auf einer Bank haben sie dann geschaut, was sich in den Nikolausmützen, die sie vom Kindergarten bekommen haben, alles befindet. Zwei Schokokugeln haben sie dann gegessen, über den Rest sollten sie mit Linda und Andy verhandeln. Das Museum Mensch und Natur hat in dem Gebäude gegenüber der Maria Ward Schule einen Adventskalender gestaltet. Jedes Fenster ist mit einem weißen Stoff abgedeckt und darauf stehen die Zahlen 1 bis 24. Heute waren sieben Fenster offen. Am meisten imponiert hat ihnen der Moschusochse. Linda hat auf Whatsapp geschrieben wo wir denn sind, das war um 16.30 Uhr. Zweieinhalb Stunden sind wir gelaufen, dann musste ich noch heimradeln und nun ist Couchtime.
Wie? Du mit den Kindern vom KiGa bis zu dir gelaufen? Du schwörst sie schon ein aufs Läuferdasein? Und die Zeit ist nutzvoll angelegt. Oder ihr seid 2,5 Std. vom Kiga übers Schlossrondell in die De-la-Paz-Straße gewandert? Und diese Führung: eine Schokokugel, der Rest Familiendiskussion.
Vom Kindergarten zu ihnen heim in 2 1/2 Stunden. Übrigens Luzie hat sich über die Lichterkette sehr gefreut.
Dass nur eine Schokokugel genascht wurde und dann warten, was die Eltern zu mehr sagen, finde ich beachtlich. Psychologen nennen das Belohnungsaufschub, eine wichtige Eigenschaft für späteren Erfolg. Ich als Kind hätte alles gleich gemampft.
Meine Tochter fährt da eine klare Linie.