Hier und Jetzt

Ich hätte nie gedacht, dass ich mit soviel Zeit mit mir so gut umgehen kann. Sonst war ich mit meinen Gedanken schon immer beim Morgen. Was mache ich am Wochenende, wen treffe ich? Habe ich durch diese Krise gelernt, im Hier und Jetzt (klingt etwas abgedroschen) zu leben? Ohne Angst vor einem langen Tag, ohne besondere Reize, ohne Verabredung? Die Tage die so ruhig dahinfließen, ohne Höhepunkte, nur mit kleinen Highlights tun mir gut. Kein Nachdenken über Termine, Treffen, Besuche. Ob das dauerhaft so bleibt weiß ich natürlich nicht, was auch egal ist. Im Moment ist es so und das fühlt sich gut an. Heute habe ich meinen Spaziergang geschwänzt. War allerdings im OEZ um für die Freundin meines Sohnes noch eine Kleinigkeit zu besorgen. Eine Hose erstand ich auch noch, high waist. Mich nerven diese kurz geschnittenen Hosen, die mir ständig rutschen. Zu Hause war nur noch Ruhe, Lesen und wieder keine Gymnastik. Die Anleitungen und DVD’s liegen bereit, nur finden sie keine die sie nutzt. In dieser Beziehung bin ich nicht zufrieden mit mir und mein Rücken auch nicht.

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Auch wenn die Phrase mit dem hier und jetzt abgedroschen ist, ist es dennoch ein erstrebenswerter Zustand, sich in diesem zu befinden. High waist ist auf jeden Fall bequemer, darf allerdings nicht zu high sein.

  2. Beate sagt:

    das Leben verändert sich auch bei mir sehr stark, ist reduziert. Vor allem, dass die Wochen nicht mehr so vollgestopft mit Unternehmungen sind, gerade zur Weihnachtszeit, hat sein Gutes

  3. Heike sagt:

    Bei mir war es wohl privat nie so vollgestopft, sodass der Kontrast wohl bei dir viel ausgepägter ist. Etwas haben wir uns allerdings immer vorzuwerfen. Du hast weniger Bewegung gemacht…da hat wohl jede von uns ihre Entsprechungen. Bewegung, Ernährung, Aufräumen – Pflicht und Kür.

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