Alina zu Besuch

Kaum ist sie ausgezogen, schon naht Weihnachten und sie ist wieder da! Ich stand heute sehr lange in der Küche und habe sehr aufwendig Moussaka zubereitet. das hatte sie sich gewünscht. Dann klingelte es – es war schon dunkel- und sie kam mit einem großen Rucksack auf dem Rücken zur Türe herein. Ich freute mich sehr! es war schön, mit ihr zu essen und wir redeten viel über ihr neues Leben. Vor allem ihr Studium beschäftigt sie sehr. Alles läuft digital ab.Sie scheint ganz gut damit zurecht zu kommen. Alina ist alles andere als gesellig. Die Gegenwart von anderen Menschen überfordert sie. So ist diese Zeit, in der Distanz angesagt ist, ideal für sie. Sie muss sich nicht großartig mit anderen Leuten auseinandersetzen. Also ist sie relativ ungestört, wenn sie sich mit den Aufgaben beschäftigt, die sie im Seminar bekommt. So ist das gerade in Frankfurt. Hier in München hat sie ein paar Kontakte. So will sie morgen mit ihrer guten Freundin Aurelia, die sie schon ein Leben lang kennt, im Westpark spazieren gehen.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Dann ist Alina ungefähr so wie deine Mutter, oder wie etwas zwischen dir und deiner Mutter? Ich denke gleich an unsere WG-Zeit; danach habe ich auch für Jahre genug von Gesellschaft gehabt. Hier habe ich keinen Smiley, leider. Will sagen, in der Ferne kommt es vileleicht noch mit der Freude daran?

  2. Renate sagt:

    Dann haben die Einschränkungen dieser Zeit nichts Schreckliches für deine Tochter.

  3. Ines sagt:

    Für manche Menschen ist das Abstand halten weniger schlimm oder sogar ihrer Natur mehr ansprechend als die Bussi-Kultur. Allerdings hat Alina ja auch ihren Freund für die Näheerfahrung.

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