20-12-20-CoTaBu-Freiluft-Dates + Wendezeit

Leider ist das WE vorbei. Mir haben besonders gefallen: zwei Verabredungen an frischer Luft. Gestern bei Birgitta, der Mutter von Simons bestem Kindergartenfreund, eine Stunde in zapfiger Kälte am Gartenzaun in der Nederlinger Straße. Heute bei Heike B. in der Dall`Armistraße; wir fingen auf Schaffellen, Kissen und mit Decken auf ihrem Balkon mit Punsch, Kuchen und Plätzchen an und endeten, weil es drei Stunden wurden, im Wohnzimmer. Gestern und heute also anregende Abwechslungen. Ansonsten viel Zeit ver-schrieben. Renates Glühweinkirschgetränk soeben zum dritten Mal vorgekostet, somit ist es jetzt alle. Gerade beim Schreiben am Abend war es so erquicklich, mal auch schon nachmittags; durch die Kirschen hat man auch richtig zu tun, sie rauszufischen und zu genießen. Ganz wohl fühle ich mich im Moment nicht, aber vielleicht war zuviel Papier, zuwenig Luft trotz Kurzspaziergang mit Michael und Anni im Park; Michael zermürbt von absurden Schikanen im Heim. Jetzt bettreif, weder gelesen noch aufgeräumt. Hatte ich geschrieben vom Anruf von Pfarrer Wilmsen? Da habe ich mich sehr gefreut. Ich ginge ihm ab. Jetzt weiß ich, wann ich noch ein wenig weihnachtliche Andacht finden kann unter seinen Fittichen. – Nicht vergessen: morgen, 19:22! Zeitenwende oder mindestens Wintersonnenwende. Entweder Olympiaberg oder Ludwigshöhe für mich. Ab Sonnenuntergang sollen Jupiter und Saturn am Abendhimmel ganz nah beisammen erscheinen. Ein Moment weltweiter geistiger Sammlung.

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5 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Die Frischluftverabredungen klingen sehr anregend. Von dem Himmelsereignis hab ich gerade zum ersten mal gehört. Ich frage mich, ob man die Planeten wirklich sehen kann. Ich wüsste nicht, ob ich das Ereignis erkenne, wenn ich hinschaue. Und wohin genau sollte man schauen?

    • Heike sagt:

      Es sollte ab dem frühen Abend, bereits bei erster Dunkelheit, die Konstellation am südwestlichen Himmel zu sehen sein. Aber der Himmel war verhangen. Man hätte sonst gesehen, wie die beiden – Saturn und Jupiter- sich so nahe kommen, dass „nur noch eine schmale Sichel“ dazwischen passen sollte. Das hätte dann einen Effekt wie den „Schweif“ beim Stern von Bethlehem ergeben können. Das war nicht nur heute, sondern auch Tage vor- und nachher, allerdings waren sie sich heute am nächsten. Ich bin extra auf den Olympiaberg gestiegen.

  2. Renate sagt:

    Das klingt sehr gemütlich,wie ihr auf Heikes Balkon gesessen seid. Ich dachte die Planetenvermählung wäre erst heute, 21.12.

  3. Beate sagt:

    ich habe gestern und heute geschaut- leider nichts gesehen! Deine Verabredungen in Gern- das klingt sehr gemütlich und heimelig- Eine Seltenheit in dieser Zeit

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