20-12-21-CoTaBu-Beitrag zum Eintritt in den Wassermann

Heute war ich ganz auf das abendliche Ereignis ausgerichtet. Dann kam Angelika K., die ich bestellt, aber vergessen hatte, und ich landete in einem mühsamen Gespräch, innerlich mit Blick auf die Uhr. Wollte ich doch dem Himmelsereignis, wie Ines schreibt, entgegeneilen! So wurde es 17:30, als ich rauskam. Am südwestlichen Frühabendhimmel sollten Jupiter und Saturn sich so nahe kommen wie seit zwanzig Jahren nicht, es sollte „nur eine Sichel dazwischen passen“, es konnte die Illusion von „Schweif“ entstehen. Michael musste Gäste erwarten, also habe ich allein den Olympiaberg erklommen; massenhaft Jogger unterwegs; beim Sternegucken sind diese aggressiven, aufgeblendeten Stirnscheinwerfer eine empfindliche Störung. Ein wenig Sichelmond war zu sehen, einmal ein großer Stern im Wolkenloch, aber nicht zweie. Dennoch wunderschönes Lichtermeer, Zauber über der Stadt – um den Berg herum soviel Wasser und diese Spiegelungen! Ich kam gerade noch pünktlich zur Meditation heim, 19:22, im Rennen einige von Birgittas knochenharten Plätzchen verschlungen, um nicht zu verhungern auf meinem Kissen. Ich habe meinen Mikrokosmos als Ausdruck meiner Selbst und meines etwas chaotischen Beitrags an die Welt vorüberziehen lassen und meine Gedanken auf die Welt gerichtet, offenlassend, welcher Art ein möglicher Wandel sein möge. Es war nicht perfekt, aber ich hab`s nicht sausen lassen, sondern habe als eine von Vielen das Meine versucht. Dass ich gerast komme, um die Meditation zu „schaffen“, ist ein Teil dessen, wie ich bin.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Das passt gar nicht zu dir, dass du die Sterneguckaktion alleine gemacht hast. Und dann auch noch die Meditation. Nicht schlecht. Mir war es nicht wichtig genug. Ich muss sagen, dass ich keinerlei Ahnung vom Wassermann- oder Fischezeitalter habe. Ist das Astrologie oder eher Esoterik? Ich bin doch sehr rational veranlagt und kann nicht viel damit verbinden. Aber interessant finde ich es trotzdem.

    • Heike sagt:

      Das ist sicher beides; Astrologie als uraltes (esoterisches) Weisheitswissen. In allen Kulturen und Religionen wurde seit jeher gedeutet, auch prophezeit, immer wurden den Strendeutern Bedeutung beigemessen. Ich habe mich selber früher damit beschäftigt, es ist tiefgründig und erfüllend, auch erkenntnisreich. Alles esoterische Getue darum herum lehne ich ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert