Besuch bei Muttern

Einen Teil des Films „Barfuß im Park“, mit Robert Redford um 1.15 im TV angeschaut, nachdem ich nach dem ersten, kurzen Schlaf, nicht wieder einschlafen konnte. Vorsichtshalber den Wecker gestellt, denn ich wollte schon gegen Mittag bei Muttern sein. Wecker hat nicht läuten müssen. Nach Frühstück und Reportage über das Gesundheits-und Schulsystem der USA zur Münchner Freiheit gefahren, um Kuchen zu kaufen. Ich hatte keine Lust gestern noch zu backen und Joanna, die im Moment bei Mama ist, auch nicht. Mama war angezogen, aber erst kurz vorher aufgestanden. Charly der Hund von Joanna bellte wie verrückt. Mama meinte er beschützt das Haus, ein Chihuahua, also ein riesengroßer Schosshund. Ich habe ihn sonst nie gestreichelt, heute stellte er sich demonstrativ vor mich hin und Joanna übersetzte das als Bitte, ihn zu streicheln. Sie übersetzt im übrigen sehr viel, was Charly meint, will und spürt. Wenn er ihre Koffer sieht, schläft er schlecht und vergewissert sich immer wieder ob Joanna noch im Bett liegt, gestern am Heiligen Abend war ihm zuviel Durcheinander, auch da schläft er schlecht und weckt Joanna ständig. Sie hat Augenringe und er schlief heute Nachmittag auf ihrem Schoß. Wie diese Nacht wohl für die Beiden werden wird? Und wie meine? Am späten Nachmittag heimgefahren, in die Stille meiner Wohnung, auf die ich mich jedes Mal freue.

 

 

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Wie mehrere Parallelleben, die du da führst. Und wie wunderbar, dass du dich immer auf zu Hause freust!

  2. Ines sagt:

    Hunde und ihre Frauchen, das ist witzig. Sie können ja bei den Interpretationen ihres Verhaltens nicht widersprechen, die Hunde. Insofern hat Frauchen immer Recht.

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