21-01-01-CoTaBu-Silvester wie nie mit Fabian und Hölderlin

Warum Fabian noch hier ist, habe ich innerhalb unserer Runde zweimal im „Vier-Augen-Gespräch“ mitgeteilt; nichts für schriftliche Niederlegung. Wir waren also zu dritt. Eine Option, die zwangsläufig in den Exzess geführt hätte, ließ Fabian verstreichen. So war erst Maisinger See, nach stundenlanger Pause, in der ich Renates Beispiel folgend mein Blogtagebuch und Täume gelesen habe (und immer noch lese) abendliches Fischessen statt Fondue. Bis zum letzten Moment haben wir offengelassen, ob wir zu Michael oder zu mir gehen. In gewisser Weise wurde es ein so schönes, vielleicht sogar – wie Michael fand – das schönste Silvester überhaupt. Während des Wartens, dass die Nachspeise abkühlte, auf meinen Wunsch gemeinsam „Sprache mein Stern. Hölderlin hören“ – Hörspiel. Besinnlich, ergreifend und mit Fabian auch immer lustig. Dann wollte er, dass wir ebensogut bei Ludwig Hirsch zuhören. Dann wollte Michael Mahlers „Lied von der Erde“. Zwischendurch eine Geschichte. Alle möglichen Musikvorschläge kamen dazu. Viel Wein, kein Sekt. Das Tänzchen entstand kurz vor oder nach der Wunderkerze, die unter glitzerndem Sternenhimmel abbrannte. Ein Abend in echtem Miteinander, ein wenig Gespräch, gemeinsamem Lauschen, Lachen, Gemütlichkeit, Freiheit von Erwartungen, von guten Vorsätzen, tiefsinnig, leicht und zwanglos zugleich. Dass Fabian schon zum wiederholten Mal für „meine“ Inhalte empfänglich ist, eröffnet uns neue Möglichkeiten und Erfahrungen. – Jetzt erwarte ich Winni zum Tee.

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Das klingt so gut, was du schreibst. Mir scheint, diese Art des Zusammenseins hat euch allen dreien gut getan.

  2. Renate sagt:

    Da hattet ihr ja ein sehr breitgefächertes Programm. Offen für jeden Vorschlag, klingt es nach einem guten Tag.

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