Zahnarzt und Schneemann

Die Fäden sind gezogen, ohne Zwicken. Aber die Messung der Zahnfleischtaschen hat so richtig weh getan, an vielen Stellen. Erst wird an verschiedenen Stellen ringsum den Zahn eingestochen, dann zwischen die Wurzeln. Vor Letzterem hatte ich total Angst, umsonst, denn das tat nicht weh. Jetzt wird erst ein Antrag bei der Kasse gestellt und dann wird gereinigt. Davor graut mir schon sehr. Am liebsten würde ich mir eine Vollnarkose geben lassen. Immerhin wird eingespritzt und wird damit einigermaßen aushaltbar sein. Zu den Kindern gegangen. Nach Tee und wenig Gespräch mit Linda rausgegangen. Emilias Freundin, Mathilda, mit ihrer Mutter getroffen. In den Hirschgarten, Luis immer an meiner Hand. Emilia und Mathilda haben sich gleich verzogen. Sehr angeregt mit Linda und Sandra unterhalten, bis wir Drei eiskalte Füsse hatten. Andy kam und baute so einen tollen Schneemann, der, als er weg war, immer wieder fotografiert wurde.

„Komm, lass uns gehen / Schnee schauen, Sake trinken / Taumeln wie Flocken.“ Matsuo Basho

Vielleicht sollte statt Sake Rotwein oder Glühwein stehen.

 

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ui, endlich mal wieder ein Haiku! Schöne familiäre Szene, viel schöner als Zahnfleischtaschen! Zerstörungswerk, das zur vermeintlichen „Heilung“ heututage als non plus ultra praktiziert wird.

  2. Ines sagt:

    Diese zahnärztliche Behandlung hatte ich auch letztes Jahr. Das Schlimmste ist die Spritze davor. Danach ist es auszuhalten. Hast du den Schneemann auch fotografiert?

  3. Beate sagt:

    auch ich habe die Arie mit den Zahnfleischtaschen hinter mich gebracht… nicht gerade angenehm ist das! ja, der Schneemann: FOTO !!!bitte!

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