impeachment, Impfen und Telefon

gestern habe ich auf Phoenix das Impeachment angeschaut. Flammende Reden der Demokraten, dann die der Rechtsanwälte von Trump. Deren Argumentation lief darauf hinaus, dass Trump ja nun nicht mehr Präsident ist, also sei das impeachment sinnlos. Insgesamt waren es einpaar Stunden, in denen ich fasziniert vor dem Fernseher hing, also auch nichts mehr in unseren Blog schreiben konnte. In der Nacht wurde ich dann von einem lauten Tinitus geweckt, der mich dann bis zum Morgen ärgerte.

Auf der Homepage vom Gesundheitsministerium stand ein Hinweis, dass wir uns für die Impfung als MitarbeiterInnen besonders anmelden können , deshalb habe ich meine Anmeldung noch mal ergänzt. Vielleicht verhilft es mir ja zu einem früheren Impftermin. Rainer schwört ja auf Sputnik (Sei zehn Jahre lang getestet worden…). Ich glaube, wir alle haben da nicht die Wahl, welcher Impfstoff uns genehm ist. Ansonsten verlaufen die Telefonzeiten wie gehabt. Von Laboratorien, die ihre Hilfe anbieten bis zu Kosmetikerinnen , die ihr Leid klagen, gibt es zahlreiche Klagen und Fragen. Heute hat mich das österreichische Generalkonsulat besonders auf Trab gehalten, das sofort alle möglichen Informationen haben wollte. So was stresst. Nach meiner Telefonzeit habe ich mich mit Margarete ausgetauscht, einer Lehrerin in meinem Alter, die schon länger ins Gesundheitsministerium abgeordnet ist. Wir haben beide festgestellt, dass wir die Arbeit gerne machen, auch wenn wir an manchen Tagen ganz schön erschöpft nach dem pausenlosen Telefonieren sind.

Später hab ich dann noch gekocht: Reis und ein Curry mit Kalbfleisch, Paprika und Brokkoli

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4 Antworten

  1. Heike sagt:

    Oh lecker, das hätte mir auch gemundet! Und sehr, sehr interessant, was du erlebst. Und ja, ich glaube auch, dass man genau das bekommt, was gerade vorrätig ist. Und…ich hab leider nichts mitbekommen vom Verfahren in den USA.

  2. Ines sagt:

    Erstaunlich, dass die Reden vom Impeachment so faszinierend für dich waren. Ich hab heute ab und zu was im Radio gehört, aber war nicht gefesselt. Wie kann Sputnik 10 Jahre erprobt sein, wenn es Covid 19 erst seit 1 Jahr gibt?

    • Beate sagt:

      Rainer argumentiert, dass ca ab 2010 Forschung für einen Impfstoff gegen Sars 1 betrieben wurde, der aber in Europa kurz nach dem Verschwinden von Sars 1 wieder eingestellt wurde, in Russland wurde daran wohl weiter gearbeitet, die Forschung dazu über einen langen Zeitraum bis 2019 weiter verfolgt. Da Sars 1 und Sars 2 verwandt sind, wurde die bestehende Impfstoffforschung angepasst und die Erkenntnisse adaptiert. Soweit die Argumente von Rainer.

  3. Renate sagt:

    Trump scheint sich über einen seinen Rechtsanwälte maßlos geärgert zu haben. Ich habe es nicht angeschaut, nur im Radio heute davon gehört. Coronaviren gibt es schon seit Jahrzehnten.

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