21-02-17-CoTaBu-Aschermittwochs-Stillstand, Zoom-Singen und Tests

Heute waren 35 Frauen beim Singen. Ob ich die Einzige war, die den Wunsch geäußert hatte, dass es kein ewiges Herumquasseln gibt und wir uns stattdessen einsingen, sodass mir die Kehle danach nicht wehtut? Heute war tatsächlich um 19:00 Start. Ich habe momentan wieder dauernd Kopfweh, war todmüde und musste mich richtig überwinden. Wieder hat mir gefallen, dass ich ungehört die zweite Stimme singen kann. Aber natürlich vermisse ich es auch, die anderen Stimmen zu hören. In Kontakt kommt man nicht; ich merke mir aber einige Gesichter und dass eine andere Heike ständig im Chat kommentiert. Hoffentlich denkt niemand, dass ich das bin. Vielleicht ist das Zoomsingen meine Entsprechung zu eurem Yoga? – Der heutige Tag bot sonst wenig. Nachmittags habe ich nochmal 600 Schnelltests in der Bayerstraße abgeholt. Dort saßen zum wiederholten Mal offenbar Analphabeten, die ewig brauchten, bis sie das Johannes-Hospiz identifizierten. Heute seien vollstationäre Einrichtungen dran. Was sind wir denn Ihrer Meinung nach? Wie heißt das? Welche Straße nochmal? Einer, der hinter seinem Tresen schlief, half dem anderen schließlich lustlos auf die Sprünge. – Gleich heute wollte ich den Aschermittwoch ernstnehmen, da fiel mir ein Schächtelchen Danke-Pralinen von Lindt in die Hände, das musste leider noch weg. – Was guttut ist der morgendliche Fußweg ins Hospiz. Knapp 40 Minuten, besser als nichts. Gänse gleiten vorsichtig auf dem noch zugefrorenen Kanal auf dünner Eisdecke wie auf Kufen, um Spagate zu vermeiden.

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4 Antworten

  1. Ines sagt:

    Die Szene in der Bayerstr. ist ja zum Schießen, erinnert an die Szene mit dem Faultier in dem Film „Zoomania“. 40 Minuten zur Arbeit gehen find ich beachtlich. Die Danke-Pralinen sind zu schade, um sie verkommen zu lassen.

  2. Renate sagt:

    Ich habe das Singen vergessen und erst daran gedacht als Ines davon schrieb. Die Möglichkeit dazu zu kommen besteht jeden Mittwoch, oder? Täglich zur Arbeit gehen. Das hast du auch nach Heiligenfeld länger gemacht.

    • Heike sagt:

      Ich hatte euch das ja per Whatsapp und per Email geschickt und mich nicht getraut, ein drittes Mal davon anzufangen. Ines und Beate hatten noch geschrieben, sie werden nicht dabei sein, dich habe ich tatsächlich „gesucht“.

  3. Beate sagt:

    jeden Morgen zur Arbeit gehen, das ist ein guter Start! Wenn ich nicht schon um 7.30h am Computer sitzen muss, gehe ich auch gerne eine Runde, um frische Luft zu schnappen. Ich war gestern auch nicht gut beisammen und bewundere Deine Disziplin, mit der Du Dich überwunden hast, trotz Kopfschmerzen beim Singen teilzunehmen!

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