21-02-22-CoTaBu- Menschen mit/ ohne Abstrich+mit/ohne Verabredung

Ich habe immer noch heißen Hirsch zu Hause. Ich durfte Sonja drei Wasserflaschen damit füllen. Es war ja leider statt 10 Flaschen dieser Kanister gekommen. Bei Frühlingserwachen kann ich nicht Glühwein trinken, den ich gern flaschenweise zu meinen Gartenzaunbesuchen mitgebracht hätte. Aber weder hat mich jemand Weiteres an den Gartenzaun eingeladen noch haben sich andere Gelegenheiten ergeben. So steht der Kanister seitdem bei mir auf der Spüle. Wegen des Gewichts der Tasche musste ich heute mit dem Fahrrad fahren, was überraschend eisig war. Sonja, Gregor und Anneliese abgestrichen, Bettina wollte lieber bei Gregor. Der junge Bulgare reagiert so überempfindlich, dass wir ihn bitten müssen, sich anderweitig um reguläre Abstriche zu bemühen. Werner (Annelieses Mann, Hausmeister im Ehrenamt), hat sich an seinem gestrigen Geburtstag einen Bandscheibenvorfall zugezogen; muss, wie Sirena, vor Schmerzen geschrien haben; kam, wie Sirena, nach Großhadern, wo er heute bereits operiert wurde. Er sorgt sich um seinen zweiten Impftermin nächsten Samstag. Der Arzt meinte, da könne er schon wieder hingehen. Ich habe mich mit Sirenas Erfahrungen zurückgehalten, zu deprimierend die Aussichten. – Mir fällt auf, dass ich kontaktsperrengewohnt plötzlich das Gefühl von Überforderung bekomme, wo ich die vielen (im Vergleich zu euch wahrscheinlich verschwindend wenigen) Spaziergänge, die in Aussicht gestellt und lose verabredet sind, überhaupt unterbringen soll. Da gibt es Menschen, mit denen würde ich gern gehen aber vielleicht nicht umgekehrt, da sind andere, die fragen einfach ganz unkompliziert, obwohl sie mir gar nicht so nahestehen. Lege ich Prioritätenlisten an? De facto gehe ich letztlich mit Michael, wir gehen einfach und brauchen keine Verabredung. – Wunderbaren Film über den Tierfotografen Vincent Munier gesehen. Gleich geht`s weiter im Kontakttagebuch.

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Die Frage stellt sich doch auch, wann man sich zum Spazieren verabredet, solange man berufstätig ist? Da bleibt dann ja nur das Wochenende und davon gibt es ja nicht so viele. Glühwein ohne Schnee und Kälte ist sinnlos. Gut dass du wenigstens einen Teil verschenken kannst.

    • Heike sagt:

      Sonja fragt, ob man ihn nicht zur Sommerbowle umfunktionieren kann. Und gut, dass du`s sagst. Ich komme mir schon so kompliziert vor, wenn ich nicht weiß, wann ich spazieren soll. Michael sehe ich ja auch nicht ganz von selber, sondern einer muss sich dafür in Bewegung setzen.

  2. Renate sagt:

    Spaziergänge zu arrangieren ist für mich als Rentnerin nicht besonders schwer. Mit Michael geht es am einfachsten. Wir schaffen es hoffentlich auch mal nicht nur zu telefonieren. Wobei ich unsere Gespräche sehr schätze.

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