Wochenendrückblick

Der Sonntag neigt sich schon wieder dem Ende zu. Heute Nachmittag sind wir vom Schliersee zurück gekommen. Heute war es dort fast unwirklich schön, knallblauer Himmel, glitzernder See, sonnenbeschienene schneebedeckte Berggipfel, eiskalte Luft. Wir haben einen kürzeren Gang gemacht, der völlig ausreichend war und noch etwas auf der Terrasse in der Sonne gesessen. So lässt sich das Leben auch mit Corona aushalten. Gestern war einfach nur ein fauler Tag mit nichts als Einkaufen, Schlafen, Essen, Sauna und Serie schauen. Dass es einen Brecht-Abend im TV gab, hatte ich nicht mitbekommen.  Im Moment hat mein Leben wenig Höhen und Tiefen, die Stimmung ist zwar unterschiedlich, manchmal hab ich deprimierte Phasen und am nächsten Tag wieder richtig gute Laune, es ist nicht immer klar, woran es liegt. Ich brauche aber etwas zu tun. Mit zu wenig Anforderung werde ich so antriebsarm und fühl mich unnütz. Jetzt werde ich gebraucht. Vielleicht ergänze ich später noch etwas.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Ich kann mir vorstellen, dass selbst dieses wirklich schöne Leben mit allen Annehmlichkeiten nicht zwangsläufig glücklich macht. Ich fürchte, es müsste umso schlimmer sein, im Tief zu stecken, wo es doch an nichts fehlt. Solange es noch berufliche Verpflichtungen und ein Zeitkorsett gibt ist es sicher einfacher als mit Freizeit ohne Grenzen. Jetzt ist die Zeit zum Üben.

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