Ellenbogen und Wundermittel

nach der Yogastunde liege ich jetzt entspannt im Bett. So sehr ich mich manchmal quäle, im Nachhinein geht es mir immer sehr gut, ich bin entspannt und erfrischt gleichzeitig. Schade, dass ich heute keinen Tag in der Sonne verbringen konnte! Am Vormittag war Personalratssitzung angesagt, wir diskutierten über die alten Themen, die uns seit Beginn beschäftigen. Es gibt recht schwierige Konflikte in unserer Einrichtung. Es ist wie im „Haupthaus“, dem Kultusministerium: Die Lehrer kommen als kleine Studienräte und müssen sich innerhalb von fünf Jahren so beweisen, dass sie, wenn sie zurück an die Schule gehen, eine leitende Funktion bekommen. Da werden halt schon mal gehörig die Ellenbogen ausgefahren. Bei meinem Telefonjob hatte ich heute ein lustiges Erlebnis: Ein älterer Mann rief an und packte seine Lösung für die Pandemie aus. Die Impfung sei ein Tropfen auf den heißen Stein, meinte er. Er wüßte einen Weg, wie man der Pandemie Herr werden könne. Die muss ausgerottet werden! Er habe ein Mittel entwickelt und damit bereits Abfall desinfiziert, jetzt muss es noch am Menschen getestet werden… sic! Little Trump in Bavaria

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5 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ist ja herrlich, der alte Tüftler! Hast ihm sicher gratuliert und ihn ans Patentamt verwiesen?!- Und: ich denke an einen der besten Lehrer, den Jakob je hatte für Latein und Griechisch. Er ging der Schule ans Ministerium verloren, ein Verlust, der nie wieder gutgemacht wurde. Und man hat nie wieder von ihm gehört.

  2. Ines sagt:

    Ich könnte mich schlapp lachen, mit welchen abstrusen Ideen die Menschen bei dir anrufen. Hast du gesagt, du wirst es weitergeben ans RKI?

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