21-04-11-CoTaBu-Letzter Urlaubstag-gerade erst in Fahrt +“Armin und ich“

Heute habe ich mit wenig Unterbrechungen weitergeräumt. Bei allem, was ich beherberge, sind in der Kürze nur flüchtige Blicke möglich; alles bräuchte viel mehr Zeit. Hier lesen, da durchblättern – am Ende habe ich alles vogelwild durcheinander in Schubladen und Schachteln gelegt, geschichtet und gestopft, weil ich nicht mehr konnte. Das Regal habe ich allein abgebaut. Bis auf die großen Teile! Da stand ich auf meinem kleinen Trittleiterchen, habe versucht, mit der Schulter einen Kasten abzustützen, während die Tür mir in den Nacken klappte und ich plötzlich den Kopf im Kasten hatte wie beim blinde-Kuhspiel. Schweißgebadet habe ich Michael für ein paar Handgriffe kommen lassen, der ansonsten heute „frei“ hatte. Ich breche ab, so weh tun Rücken und Füße. Das Zimmer ist nicht ganz leer, viel muss abgedeckt werden, aber die eine Seite hat Michael ja schon gestrichen, als wir noch Schrankplanende waren. Er wird das morgen machen, wenn ich arbeite. Was dann aus meinen – durch ihn verfeinerten, präzisierten – Wünschen und Hoffnungen rund ums Bett was wird? Am besten sollten wir danach gleich weiter machen. Bad, Küche und Flur schreien schon jahrelang nach neuem Putz. Jetzt erstmal ein Schlafzimmer. Ob ich auch eines Tages darin schlafen will? Ich wäre jetzt in Schwung. Stattdessen morgen Hospiz – unvorstellbar. Man kann eine Urlaubswoche aber so nicht anfangen. Erst muss der Nullpunkt durchschritten werden, bis die Geister sich neu regen. Wenn ich höre, wie oft ihr räumt, wascht, putzt, lerne ich, dass das ein kontinuierlicher Prozess sein sollte, wozu es bei mir nie kommen wird. – Zwei Kandidaten – welche Überraschung: „Der Armin und ich…“.

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2 Antworten

  1. Ines sagt:

    Das das stimmt! Aufräumen, aussortieren und neu ordnen ist ein kontinuierlicher Prozess. Vielleicht kannst du den Schwung noch bis zum Wochenende halten und dann weitermachen. Bin gespannt auf das Ergebnis. Nur schön aufpassen, insbesondere bei diesen waghalsigen Leiteraktionen.

  2. Renate sagt:

    Wir haben heute mit Bettina über deine Aufräumaktion, nebst Kopf im Kasten, schon gesprochen. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Dranzubleiben über die Jahre hat den Vorteil, dass sich nicht soviel ansammelt. Wenn’s denn auch zu dir passen würde.

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