21-04-16-CoTaBu-Wunderbarer Tag – Brigittes Wald und „tea for one“
Wie das bei mir so ist freue ich mich nicht unbedingt auf Unternehmungen. Hinterher aber bin ich glücklich und begeistert. Es war kein Fremdeln mit Brigitte. Als ich überpünktlich an diesem Kieswerk ankam stand sie schon am Parkplatz. Wir sind zwei Stunden mehr geschlendert als „marschiert“. Ich habe diese mir völlig unbekannte, zauberhafte Umgebung heute kennengelernt. Waldwege, Vogelsang, sogar ein paar Schafe, Birken, es hatte etwas von einer Moorlandschaft; Wasserbiotope. Die Wege, die Brigitte für uns gewählt hat, lagen teils fast auf Höhe der Baumkronen, sodass wir den offenen Himmel über uns hatten. Josefskapelle, Mariengrotte und dazu eine wahrhaft brillante, abwechslungsreiche Unterhaltung. Es war wunderschön. Als wir uns getrennt hatten war auf Whatsapp mein Kaffeebesuch vertagt. Das kam mir entgegen. Eigentlich sind mir zwei Sachen zuviel, aber ich wollte es nicht kompliziert machen, obwohl es heute für mich nicht ideal war. So war ich zufrieden, denn nach einem solchen Kleinod an Begegnung ist es schade, das mit der nächsten Aktion zuzudecken. Ich war noch am Grab, ein paar Lebensmittel kaufen und habe dann meine Brotzeit bzw. den Kaffeeklatsch mit mir allein gemacht und danach ausgiebig geschlummert. Ein fantastisch recherchierter Artikel in der Zeit zu Pest, Pocken, Aids und zuletzt Corona hat mich neu wachgemacht und motiviert, das Meine zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen. Jetzt gehe ich mit Buch ins Bett. Ich konnte letzte Nacht schon beinahe wieder störungsfrei schlafen. Nur ein wenig hat sich aus dem seelischen Untergrund noch in die Bewusstseinsräume zwischen Wachsein, Schlaf und Traum eingeschlichen.
Wo seid ihr denn gewesen? Ich habe auf ein Foto von eurer Wanderung gewartet. Brigitte sucht immer sehr feine Wanderwege aus. Dein Kaffeebesuch hat gespürt dass es dir zu viel wird und hat abgesagt. Ich habe diese Erfahrung immer wieder gemacht.
Ach schade, wir haben kein Foto gemacht! Es war irgendwie zwischen Neuperlach, Trudering und noch so einem Dorf. Kieswerk irgendwas. Danke, dass du mit mir wegehn Jakob mitgefühlt hast.
Du beschreibst einen sehr schönen Tag mit allem was die Seele braucht. Begegnung und Gespräch, Natur und Bewegung, Lesevergnügen und Ruhe. Und kulinarische Kaffeegenüsse. So kann der Mensch gut leben.
wie schön, dass Dir die Begegnung mit Brigitte und der Spaziergang so sehr gut getan haben!