„Gehen wir ein Stück?“

War das heute ein ruhiger Arbeitstag. Muss ich ein schlechtes Gewissen haben? Weil ich oft und ausführlich mit Heike gesprochen habe. Meine Arbeit ist jedoch getan. Ich frage mich was Sonja bis 17.00 Uhr macht, zumindest in dieser ruhigen Zeit. Ich gehe, wie zu meiner aktiven Zeit, um 14.00 Uhr. Endlich nicht mehr mit Mütze unterm Helm, und Schal geradelt. Jetzt wird es langsam Frühling. Erstmal einen Kaffee getrunken auf dem Balkon. Artikel von Prof. Schmitz gelesen. „Gehen wir ein Stück?“ Promenadologie hat der Schweizer Soziologe Lucius Burckhardt in den 80er Jahren erfunden. War täglich 7 bis 8 Minuten zügig spazieren geht, reduziert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes um 20 %. Schon nach 6 bis 8 Wochen verbessert sich der Muskelstoffwechsel ( wußte gar nicht dass es den gibt), erhöht sich die Dehnbarkeit der Gefäße und die Herzfunktion verbessert sich. Dazu kommt die frische Luft. Ich habe heute gleich angefangen und bin weit mehr als 8 Minuten durch die Angerlohe spaziert,  dann zum Biotop, in dem leider nur wenig Kaulquappen schwammen und kein Frosch zu hören war. Warm war mir mit meiner Daunenjacke und die letzten Tage kaum denkbar, ging ich nur im T-Shirt. Frühling läßt sein blaues Band endlich flattern durch die Lüfte.

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Oh, ich liebe dieses Gedicht!! Und wieder diese Messungen. Bestimmt schadet es nicht, mit und ohne Herzinfarkt Prozentpunkte. Dass diese Wissenschaft schon Jahrzehnte besteht? Ich staune. Und oh, die Frösche kommen wieder. Ich freu mich schon.

  2. Beate sagt:

    ja, die Bewegung! Wunderbar- seit ich bei Dir gelesen habe, wieviele Schritte Du zurücklegst bei Deinen Spaziergängen, nehme ich auch ab und an mein Handy mit und schau aufs Herz….

  3. Ines sagt:

    Die Apothekenzeitung hab ich mir auch geholt und den Artikel gelesen. Die positiven Auswirkungen des Spazierens auf die Seele haben mir gut gefallen. Zu jeder Arbeit gehören auch mal Zeiten, in denen weniger zu tun ist.

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