Daheim bleiben und erste Sonnenmilch

Das ganze Wochenende war anders als geplant. Nach dem Frust am Freitag, war ich gewappnet für die Absage am Sonntag. Ich denke, dass wir richtig entschieden haben, von daher gab es auch keinen Grund für Groll, gegen wen sollte der sich auch richten? Freitag einen ruhigen gemütlichen Abend verbracht, zum großen Teil auf den neuen Balkonstühlen, die sich bewähren. Am Samstag haben wir kurzfristig einen Termin bei Pflanzen Kölle ausgemacht. Auf dem Parkplatz gab es eine Teststation, wo angelernte Asiatinnen den Abstrich, für meine Begriffe, etwas oberflächlich durchführten. Man wurde dann von einer Asiatin aufgerufen, um seine Bescheinigung abzuholen. Das war so komisch, weil sie die Namen komplett falsch ausgesprochen hat und sich die Wartenden oft ratlos anschauten, ob sie wohl gemeint sein könnten. Jedenfalls haben wir richtig erfolgreich eingekauft, kleine Pflänzchen für die Kästen, Kräutertöpfe, große Bäume für die Wand auf der Terrasse, ein Tischchen und allerhand Zubehör .Zu Hause angekommen lief uns die Nachbarin über den Weg und machte einen bedröppelten Eindruck, so dass wir sie für abends spontan einluden. Am Abend Lachs, Spargel und Kartoffeln gespeist und dann noch bis halb eins mit der Nachbarin geredet und zu viel Wein und zu viel Knabberzeug konsumiert. Die Nachbarin leidet unter der Enge in ihrer Familie, zwei Kinder im Homeschooling und der Mann im Homeoffice, die Wohnung zu klein. Und kein Ende in Sicht . Mit leichtem Kopfweh aufgewacht. Heute dann alles gestern Erstandene in Töpfe und Kübel  eingepflanzt und die Terrassenmöbel umgestellt, bisschen Moos von den Steinplatten entfernt und immer wieder auf die neuen Stühle zum Probesitzen, um den besten Platz zu erkunden. Mittags hatte ich Familinkonferenz mit Sören und den Kindern, war mal wieder vertraut und schön, uns als Familie zu erleben. Sören wollte gleich einen Termin fürs nächste mal ausmachen. Jetzt noch ein bisschen sonnen und später kochen. Das erste mal in diesem Jahr Sonnenmilch verwendet. Ich hätte euch sehr gerne getroffen, aber es sollte nicht sein. Insgesamt bin ich dennoch zufrieden mit dem Wochenende.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Bei diesem bunten Programm scheint es, die Lücken haben sich wie von selbst geschlossen. Produktiv wart ihr auch! So eine Dachterrasse gestaltet sich nicht von allein, da müssen Ideen und arbeitsfreudige Hände her. Die erste Sonne, die möchte ich immer genießen, aber sie hat die Kraft, einen nachhaltig zu verbrennen.

  2. Renate sagt:

    Asiaten können meist kein r sprechen, es wird dann ein l draus. Ich kann mir das recht lustig vorstellen, wie sie deinen Namen gerufen haben. Gligat! Da habt ihr richtig zugeschlagen bei Kölle und dann auch gut zu tun zu Hause.

  3. Beate sagt:

    …und wie voll war dann der Laden? Namen sollten verständlich ausgesprochen werden können. Die armen Frauen waren sicher im Dauerstress! Ja, ein volles Programm hattet ihr!

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