Trockner, Wind und Windbeutel

Meine Freundin Traudl angerufen, ob ich meine Daunenjacken mal bei ihr trocknen könnte. Ja, heute. Waschmaschine an, in der Zeit schnell meine Hörbücher zur Stadtbücherei gebracht, Blumen und ein Lindt-dankeschön für Traudl besorgt. Jacken die fertiggewaschen waren eingepackt und losgeradelt. Wie in letzter Zeit natürlich mit Gegenwind, der gestern fast harmlos war, im Gegensatz zu heute. Jacken hat Traudl gleich in den Trockner, wir sind in den Garten. Dreimal umgezogen, geflohen vor dem Wind. An der Hausmauer endlich den windstillsten Platz gefunden. Kaffee und zwanzig Miniwindbeutel zusammen verspeist. Die Jacken waren trocken, wir haben sie trotzdem noch in die Sonne gehängt. Sechs Stunden durchgeredet. Ich kenne Traudl seit 1989 und habe viele Jahre mit ihr im Freizeitheim gearbeitet. Den früh verstorbenen Ehemann von Traudl kannte ich schon als Kind. Er war der Freund meines Onkels, der bei uns im Haus wohnte.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    dass heute so ein Wind blies, habe ich gar nicht mitbekommen. Du kannst jetzt unter der Woche wieder Freundinnen treffen und mit ihnen den Tag verbringen- die schöne Seite des Rentnerinnendaseins!

  2. Heike sagt:

    So ein Wind? Hab ich auch nicht mitbekommen, obwohl es bei mir sonst gern die gekippten Fenster auf- und zuhaut. Sechs Stunden ist ein strammes Pensum, alle Achtung!

  3. Ines sagt:

    Zwanzig Windbeutel sind weg wie nix. Da habt ihr vieles miteinander verbunden vom praktischen Wäschetrocknen, Sonnenbaden, Sprechen und Essen. Ein ausgefüllter Nachmittag. Auch diese Freundin hat viel Zeit, das ist was Schönes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert