21-05-03-CoTaBu-Ein Telefontag ohne Sinnkrise und Gedankenpause

Zu Hause nur noch den Bauch vollgeschlagen, leider etwas zu reichlich! Dann gleich Renates Rotes Sofa, Kulturzeit, Nachrichten geguckt bzw. meistenteils davor geschlafen. Ich gehe sofort ins Bett. Heute fragte Sonja abends, ob ich böse auf sie sei. Warum denn bloß? Ich hatte einen Telefonmarathon und von früh bis spät telefoniert. Vier Plätze zu vergeben, der heutige war abgesagt. Ich wäre gespannt gewesen: eine Frau, mit einem um 23 Jahre jüngeren Mann verheiratet. Ich wog ab: Lasse ich alle im Haus fragen, ach, Sie wollen zu Ihrer Mutter? Oder gebe ich diese Ungewöhnlichkeit weiter, sodass er nicht pausenlos als Sohn durchgeht. Nach wochen-, fast monatelangem Rückstau habe ich heute die kilometerlange Warteliste  durchtelefoniert, viele waren verstorben oder anders untergekommen. Jetzt biete ich denen einen Platz an, die erst vor einer Woche angefragt haben. Wie immer, pro potientieller Aufnahme x Telefonate, mit den Angehörigen, den Einrichtungen, den Ärzten, den Sozialdiensten. Ich bin jetzt rechtschaffen müde. Hatte einfach überhaupt keine Minute bei Sonja gestanden oder gesessen, so kam es, dass sie dachte, ich beachte sie gar nicht. Heute keine lange Weile. Gestern auch nicht. Gestern, das war gehörige Sinnkrise.

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3 Antworten

  1. Ines sagt:

    Gut, dass die Sinnkrise überstanden ist. Aber was für eine Arbeit, soviel zu telefonieren. Kein Wunder, dass du total müde bist.

  2. Beate sagt:

    da haben wir beide das Tief überwunden! Das viele telefonieren macht echt platt. ich schalte danach mein Telefon stets lautlos. Aber es ist sowieso der Akku leer.

  3. Renate sagt:

    Diese Dauertelefonate sind sehr anstrengend. Frustrierend auch wenn die Angehörigen den Platz nicht absagen, ein Dauerbrenner.

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