Krimis, Stadtmusikanten und Regen
Gestern Zoom Singen mitgemacht. Danach eine Doku über Coronapatienten auf der Intensivstation der Charite angeschaut. Dieses Virus ist schrecklich, auch was die Patienten aushalten müssen und der unermüdliche Einsatz der Pflegekräfte. Heute Vormittag Einkauf erledigt und anschließend bin ich zur Stadtbücherei gefahren. Ein paar Krimis von Friedrich Ani geholt, die mir Herr Linnemann empfohlen hat. Leider konnte ich heute mit Lesen noch nicht starten, da ich die Kinder holen musste. Es tröpfelte als ich losfuhr. Rad am Schloss abgestellt und zu Fuß zum Kindergarten gegangen. Mit Tram und Bus, letzteres war der Wunsch von Luis, heimgefahren. Andy war heute im Büro und so hatten wir sturmfreie Bude. Gespielt, in der Bewegung einfrieren, mit den Schleichtieren die Stadtmusikanten nachgebaut, mit Pferd, Eisbär, Hund und Ferkel. Aus dem Fenster geschaut, um den Fortschritt beim Straßenbau zu verfolgen, da kam eine Entenmutter mit vier Kücken. Emilia war ganz aufgeregt und wollte sie retten. Ich hoffe sie haben unbeschadet den Weg zum Nymphenburger Kanal gefunden. Bei strömendem Regen heimgeradelt, in voller Regenmontur.
Bei der Entenmutter denke ich an Emilia, die vor Jahren als winziges Kind einmal weise sagte: so ist das halt (in der Natur), als sie sah, wie irgendein Tier eine Ente massakrierte. Singen habe ich gestern verschwitzt. Superspielprogramm!