Isar, Sonne und müde Beine
Mittag zur Münchener Freiheit geradelt. Gabi getroffen. Wir sind Richtung Emmeramsmühle gegangen. Die Sonne wurde immer stärker und ich hatte mich zu warm angezogen. Gestern dieses nasskalte Wetter, heute die Wärme, die Umstellung finde ich schwierig. Wir sind erst am Kanal entlang, dann über die Brücke zur Isar gegangen. Überall wurde gegrillt und viele Menschen waren unterwegs. Abstand gehalten haben die Wenigsten. Wir sind an der Isar lang gegangen über kleine Rinnsale, Hügel und Wurzeln. Durch den Englischen Garten zur Münchner Freiheit gegangen. Auf den Straßen ging es zu, als gäbe es keine Pandemie. Ich war richtig kaputt, nach drei Stunden Fußmarsch, noch 10 km nach Hause radeln. Jetzt tun mir die Füße richtig weh und ich werde mich auf die Couch legen.
Ich finde deinen Bewegungshunger beachtlich, eine kontinuierliche, sportliche Leistung. Bloggenderweise werden mir die großen Unterschiede deutlich bewusster. Z.B. stramme Märsche und vor- und hinterher noch weite Strecken radeln, das käme mir nichtmal in den Sinn. Rinnsal, Hügeln, Wurzeln…das klingt gut.
Erstaunlich, dein Bewegungsprogramm. Und gleich wieder nervig, dass alles so voll ist. Daran muss man sich wohl gewöhnen.