mißlungenes Abschiedsessen und sonntägliche Ruhe

Für gestern Abend hatte ich Spargel eingekauft, Drillinge und Schinken. Von mehreren Seiten hatte ich gehört, Spargel im Ofen gegart schmecke wesentlich besser als gekocht. Das wollte ich ausprobieren. Alina wünschte sich Sauce Hollandaise. So übel mißlungen ist mir selten ein Essen. Das Eigelb stockte und bildete zusammen mit der Butter eine unappetitlich aussehende fettige Masse.Den Spargel servierte ich schier roh. Er war auch nach 40 Minuten nicht weich. Lediglich die Kartoffeln waren wirklich eßbar. Ich verbuchte das Ganze unter „BIN ÜBERFORDERT!!“ Heute in der Früh reisten die beiden dann ab. Allein in der Wohnung streckte ich mich auf dem Sofa aus und verbrachte den ganzen Tag mit herrlichem Nichtstun: Ein bisschen lesen, ein bisschen in die Luft schauen. Ein Käsebrot, ein Apfel, etwas Kaffee  mit Hefezopf. Großer Bogen um den Herd. Der blieb kalt.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Spargel im Ofen habe ich noch nie gehört! Muss ich wohl nicht ausprobieren? Wenn nur das Essen und nicht die Stimmung versaut war ist es wohl hoffentlich halb so schlimm. Jetzt hast du dein Reich wieder für dich. Ich stehe „Kinderbesuchen“, nachdem sie ausgezogen sind, immer ambivalent gegenüber (nicht umsonst greifen wir auf Michael zurück). Natürlich mit entsprechenden Gewissensbissen, wie das nunmal ist.

  2. Ines sagt:

    Ich bin auch immer mal wieder auf der Suche, wie man Spargel anders als herkömmlich zubereiten kann. Die Ofenmethode scheint jedenfalls nicht gut zu funktionieren.

  3. Renate sagt:

    Ich mache keine Experimente und koche den Spargel. Er soll in der Pfanne gebraten auch sehr gut sein.
    Wieder allein, allein…. genieße deine Ruhe, bei Käsebrot und Äpfel.

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