Ruhig und gut

Ich hab nicht viel zu erzählen. Wir sind wieder im Schliersee-Haus. Das Leben geht friedlich dahin und es gibt eine schöne Abwechslung zwischen Ruhen, Essen und kleinen Erledigungen, immer begleitet von Sprechen über alles, was sich so ergibt und viel Lachen. Am Abend kam die Sonne heraus und man konnte auf der Terrassenbank sitzen und den Wolken zuschauen. Ich finde das Maiwetter inzwischen auch schön im Hinblick auf die Natur, die frische Luft und die Wolkenformationen. Meine Mutter, mit der ich morgens telefonierte, hat sich im Heim etwas eingelebt, aber sie wird immer schwächer und müder. Sie sagt, keiner bekommt so viel Besuch wie sie, zum Glück. Jaron hat sich gemeldet, er ist nun auch zum ersten mal geimpft als Hochschulmitarbeiter. Im Juni will er mal wieder kommen. Luisa hat Liebeskummer, sie will aber noch nicht darüber reden. Das waren die Kontakte heute. Morgen werden wir früh aufstehen und eine Wanderung machen, bewaffnet mit Regenequipment. Man passt sich an.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ich denke an „Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss“, obwohl Michael den immer zitiert hat, wenn landunter war. Das muss schön sein. Bank vorm Haus und Lachen. Eines Tages uralt und traulich beieinander sitzen. – Liebeskummer, ganz was Schlimmes. Arme Luisa. Gut, dass sie nicht gleich mit euch drüber redet.

  2. Renate sagt:

    Klingt harmonisch wie du euer Zusammensein im trauten Heim beschreibst. Ohne Regenklamotten geht im Moment nichts. Ich drücke die Daumen dass es morgen auf eurer Wanderung nicht so heftig regnet wie heute.

  3. Beate sagt:

    So ein Idyll jenseits aller Wetterunannehmlichkeiten. Eigentlich ist der Maienregen sehr gut, für die Natur. Ich wüsche Euch morgen eine riesige Regenpause!

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