Neue Vorsätze, neue Freiheiten

Abgesehen von meinen Arbeitszeiten habe ich gestern und heute bis spät abends keine Minute zuhause verbracht . Gestern Mittagspause im Dantebad. Kam mit einer Lehrerin aus dem Wittelsbacher Gymnasium ins Gespräch. Es ging natürlich um Corona, und wie die jungen Leute darunter gelitten haben und Schüler wie Lehrer geächzt haben unter dem Joch der beschwerlichen Corona- Bedingungen . Ich musste die ganze Zeit auf sie schauen, sie sah so unendlich gepflegt aus, sehr ästhetisch, die Haare wie kurz nach dem Frisör in Form, die Nägel an Händen und Füßen bestens manikürt und lackiert, kein überflüssiges Haar an den Beinen. Eine Augenweide.  Am Abend traf ich Sabine, wir gingen miteinander essen und auch sie kam daher wie kurz nach nem Fernsehinterview, aber bei ihr ist das ja immer so. Jedenfalls beschloss ich an diesem Abend, meinem diesbezüglichen Schlendrian ein Ende zu bereiten. Heute nach Dienstende mal wieder Haira an der Uni abgeholt und einen Riesenspaziergang von 12 km quer durch den Englischen Garten unternommen. Es waren riesige Massen von Leuten unterwegs, alles sah aus wie eine riesige Party. Als ich um 10h abends in den Bus nach Hause stieg, waren wieder wahre Heerscharen von Leuten auf der Schellingstraße unterwegs. Ein großer Aufbruch in die neuen Freiheiten.. Auch bei den Anrufen und E-Mails spiegelte sich das: Sonnenstudios hatten geöffnet, obwohl sie noch gar nicht dürfen usw….

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Zur Sache mit dem ewig Perfekten stehe ich ambivalent. Ich finde das auch bewundernswert. Aber was ist der Preis? Wieviel angenehmer ist es, diese Dinge locker zu nehmen? Wann grenzt es an Störungen? Ich hatte in Taufkirchen mal ein Kind sehr etablierter Verhälntnisse, das sich nie waschen oder frisch kleiden wollte. Im Alter werden Viele zausig und laufen verkleckert herum. Wo ist das rechte Maß?

  2. Ines sagt:

    Entweder stecken solche Frauen wirklich viel Zeit und Energie in die Pflege ihres Äußeren oder sie sind natürlich anmutige Wesen. Ich finde weniger perfekte Frauen interessanter. Auch lösen sie weniger Minderwertigkeit aus.

  3. Renate sagt:

    Mir fallen diese Frauen gar nicht auf. Ich habe keinen Blick für so ein Gesamtkunstwerk. Du bist doch auch eine sehr gepflegte Frau.

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