Mader, wenig Fitness und Schweinsbraten

Heute früh wollte der Himmel gar nicht aufreißen in Schliersee. Nach dem Frühstück dann viel Zeit gelassen. Im Moment lebt ein Mader im Schliersee-Haus irgendwo unterm Dach. Ein Freund hat bereits ein Ultraschallgerät und ein Radio aufgestellt, um es dem Kleinen ungemütlich zu machen, aber er lässt sich nicht vertreiben. Gestern habe ich sogar seine Pfote aus der Dachrinne luken sehen.  Heute morgen sind wir mit Wanderstöcken und Taschenlampe bewaffnet zu Zweit auf den winzigen Dachboden gestiegen und haben nach Spuren des Maders gesucht, aber nichts gefunden. Danach fiel es uns schwer eine Entscheidung zu treffen, was wir an dem Tag machen wollen. Hubert war noch ein bisschen durch die Impfung beeinträchtigt und ich hatte auch nicht viel Energie. Die Wahl fiel auf eine Wanderung zur Gindelalm. Fit war ich nicht und nach den 2 1/2 Stunden war ich echt kaputt und mir tat alles weh. Zur Stärkung dann im Schlierseer Ratskeller-Biergarten eingekehrt. Inspiriert durch Beate hab ich Schweinsbraten mit Knödel gegessen. Das war genug für den Rest des Jahres. Lecker, aber es schreit nicht nach Wiedeholung. Gerade durch das ausschließliche Essen von selbst gekochten meist vegetarischen, frischen Mahlzeiten während des letzten Jahres, hab ich dieses Mahl als sehr schwer und irgendwie künstlich durch sie angedickte Soße empfunden. Danach ausgiebig Mittagsschlaf gehalten und langsam zusammengepackt für den Heimweg nach München. Auf der Autofahrt eine Sendung Bayern 2 gehört über Humor, sehr interessant. Hier dann schnell gewaschen, gebügelt, Mama angerufen und auf der Terrasse noch eine kleine Brotzeit eingenommen. Das Wochenende hat gut getan, auch wenn ich wieder gemerkt habe, wie sehr mich Bergwandern anstrengt.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Das dachte ich gleich bei der Überschrift, dass du dich von Beates Biergartenbesuch hast inspirieren lassen. Bergauf-Wandern war für mich von jeher eine Qual, auch schon, als ich noch die Hälfte meines jetztigen Formates hatte. Über gescheiterten Marderfang könntest du ausgiebig bei Judith Hermann lesen.

  2. Renate sagt:

    Ich finde dieses Getrappel der Marder, wenn es mehrere sind, nervig. Wir hatten in Dänemark welche und da ging’s richtig rund. 2 1/2 Stunden wandern da darfst du müde sein.

  3. Beate sagt:

    Manchmal sind längere Wanderungen sehr mühsam – sogar dann, wenn die Umgebung so schön und das Wetter so gut ist! ich habe auch nur selten Lust, einen Schweinebraten zu essen, aber dann kann es auch ein Genuss sein. Hat sich Hubert inzwischen erholt? Jania schläft seit der Impfung den ganzen Tag lang. Heute, am dritten Tag nach der Impfung, war sie zu schlapp, um in die Schule zu gehen

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