Stadtführung, einfache Spiele und dieser Regen

Wieder habe ich mich nicht aufgearbeitet. Ruhig ist es gewesen. Gott sei Dank war Heike da. Morgen Vormittag bin ich alleine. Andreas hat uns French Toast gemacht. Er ist so ein lieber Mensch. Früher gegangen, um die Kinder zu holen. Emilia wollte eigentlich nicht mehr zum Feldhockey, hat dann umdisponiert, weil eine Freundin aus dem Kindergarten auch ging. Mit den Kindern im Anhänger Richtung Schloss gegangen. Sie wollten den Doppeldeckerbus, der die Stadtrundfahrt macht, sehen. Ein sächsisches Ehepaar stand schon da und wartete. 50,00 € für zwei Personen kostet diese sightseeing-tour, ein stolzer Preis. Der Bus kam und der Busfahrer, der sah dass die Kinder neugierig in den Bus schauten, vor allem die Treppe hat es ihnen angetan, lud uns ein eine kurze Runde durch den Bus zu machen. Auf dem Heimweg machte ich eine Stadtführung und Emilia sagte Wort für Wort alles nach. Zu unserer Linken sehen sie das chinesische Konsulat. Erklärung was ein Konsulat ist. Emilia fragte dann wie das Cafe heißt. Zu unserer Linken das Cafe Hölzel, zu unserer Rechten sehen sie ein sehr gutes indisches Lokal usw. bis wir zu Hause waren. Emilia hat ihre Sportsachen angezogen und sofort mussten wir runter, um auf Mariebelle zu warten, die mit ihrer Tochter im Lastenrad kam, um Emilia mit zum Feldhockeytraining zu nehmen. Ich bin mit Luis auf die Suche nach roten Käfern gegangen, von denen es letztes Jahr viele gab. Leider haben wir keine gefunden. Eine halbe Ewigkeit habe ich ihm dann Blätter abgezupft, die er mit Hingabe in ein Rohr gestopft hat und mit einem Stecken rausgeschoben hat. So einfache Spiele sind doch am Schönsten. Linda kam und erzählte dass sie heute bis Mittag schon 12 Gebärende hatten. Kurze Unterhaltung mit Linda, dann Rad geholt im Hospiz und kaum war ich Nein Stück gefahren musste ich meine Regenklamotten anziehen. Ich mag Regen sehr, jetzt reicht es sogar mir. Die Hochwasserkatastrophen in NRW und Rheinland-Pfalz sind furchtbar.

 

 

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Von den Nachrichten bin ich auch erschüttert. Toll, dass ihr den Bus inspizieren durftet und dass Emilia die Lektion in Stadtführung bekommen hat – eine mögliche berufliche Option. Mariebelle….ich weeß nich…klingt schon süß, aber irgendwie überspannt. Feldhockey kenne ich eigentlich gar nicht. Rote Käfer schon.

  2. Beate sagt:

    Dass deine Stadtführung so gut ankam und Emilia alles nachsagte, wie um es sich nur ja zu merken, kann ich mir ganz gut vorstellen- es ist wie ein Stück Heimatkunde und manche Kinder mögen es sehr (auch Alina und später Janni wollten mit mir gerne solche „Stadtführungen“ unternehmen, bei denen man auch lustigen Blödsinn erzählen kann).

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