Ausflug, Balkon und diese Schande

Ausflug nach Dachau gemacht. Erst mit dem Rad nach Allach um für meine Mutter bei der Stadtsparkasse eine Überweisung zu tätigen. Zwei Stationen mit der S-Bahn sind es dann noch bis Dachau. Einen anderen Weg in die Altstadt genommen. Durch die Stadt gegangen, sehr ruhig war es. In ein sehr großes Bekleidungsgeschäft gegangen, mit einer immensen Auswahl. In Ruhe alles angeschaut und ohne Tüte aus dem Laden gegangen. Zum Schloss bin ich heute nicht gegangen, dafür in ein Schuhgeschäft. Ein paar Schuhe meiner Lieblingsmarke gekauft. Was Süßes zum Nachmittagskaffee, in München zum Vollcorner und heim auf den Balkon. Gelesen in der Listensammlerin. Im TV „Der Fall Collini“ angeschaut, angelehnt an das Buch von Ferdinand von Schirach. Auch wenn ich gewußt habe dass viele Nazis ungeschoren davongekommen sind, war ich doch geschockt. Geschockt vorallem über ein Gesetz, das sogenannte Dreher-Gesetz, das 1968  vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und zahlreiche Kriegsverbrechen als Totschlag und nicht als Mord bewertet wurden, wodurch viele NS-verbrechen als verjährt galten und straffrei blieben. Was für eine Schande!

 

 

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Wenn man bedenkt, wer alles von der Partie war und doch – wie das Kollektiv – von nichts wusste, kann das nicht wundern. Wer mag überhaupt nicht alles beim Erlass dieses Gesetzes beteiligt gewesen sein! – Ist Dachau ein kleines Einkaufsparadies wie früher Weilheim für manche, die „die Stadt“ scheuten?

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